Ein tief berührender Roman
Bo ist 89 Jahre alt, und seine Frau lebt im Heim für Demenzkranke. Der größte Halt in seinem Leben ist sein Hund Sixteen. Auch die täglichen Besuche des Pflegedienstes bringen ihm ein wenig Abwechslung. Doch als die Spaziergänge immer schwieriger werden, bemerkt Bo’s Sohn Hans, dass sein Vater sich nicht mehr ausreichend um Sixteen kümmern kann. Aus Sorge um das Wohl des Hundes beschließt er, ihn ihm wegzunehmen. Bo ist am Boden zerstört und versteht nicht, warum Hans ihm diesen geliebten Begleiter nicht lassen kann. Die Entscheidung seines Sohnes trifft ihn tief, denn er spürt, wie wichtig ihm Sixteen in seinem Leben ist.
Dieser bewegende, traurige und realitätsnahe Roman beleuchtet auf eindrucksvolle Weise das Älterwerden. Die Autorin beschreibt sehr detailliert, wie schwierig es für Bo ist, seinen Tag zu bewältigen. Immer wieder schweifen seine Gedanken in die Vergangenheit ab, wobei der Übergang zwischen Gegenwart und Erinnerung oft abrupt erfolgt. Dies wirkt sehr authentisch, wie es Bo in seinen Gedanken geschieht, stellt aber beim Lesen manchmal eine kleine Herausforderung dar. In den Rückblicken tauchen Erinnerungen an seine Frau Elisabeth und an die Zeit mit seinem Sohn Hans als Kind auf. Auch Bos eigene Kindheit wird thematisiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Romans ist die langjährige Freundschaft mit Tore, mit dem Bo regelmäßig telefoniert.
Zwischen den Kapiteln finden sich Notizen der Pflegekräfte, die über Bos Zustand und durchgeführte Maßnahmen berichten. Der Roman ist von einer großen Einfühlsamkeit geprägt. Bo und Sixteen wachsen einem schnell ans Herz, und man kann sich gut in die Ängste, Sorgen und Freuden des alten Mannes hineinversetzen. Es ist ein ehrlicher und tiefgründiger Roman über das Altern, über Liebe und Verlust, über die Ängste von Angehörigen und die Bedeutung von Freundschaft sowie die unermessliche Liebe zu einem Hund. Auch das Thema Abschied wird auf eindrucksvolle Weise behandelt. Ein berührender, trauriger Roman über Pflegebedürftigkeit im Alter, der zum Nachdenken anregt. Gerne empfehle dieses Buch weiter.
Dieser bewegende, traurige und realitätsnahe Roman beleuchtet auf eindrucksvolle Weise das Älterwerden. Die Autorin beschreibt sehr detailliert, wie schwierig es für Bo ist, seinen Tag zu bewältigen. Immer wieder schweifen seine Gedanken in die Vergangenheit ab, wobei der Übergang zwischen Gegenwart und Erinnerung oft abrupt erfolgt. Dies wirkt sehr authentisch, wie es Bo in seinen Gedanken geschieht, stellt aber beim Lesen manchmal eine kleine Herausforderung dar. In den Rückblicken tauchen Erinnerungen an seine Frau Elisabeth und an die Zeit mit seinem Sohn Hans als Kind auf. Auch Bos eigene Kindheit wird thematisiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Romans ist die langjährige Freundschaft mit Tore, mit dem Bo regelmäßig telefoniert.
Zwischen den Kapiteln finden sich Notizen der Pflegekräfte, die über Bos Zustand und durchgeführte Maßnahmen berichten. Der Roman ist von einer großen Einfühlsamkeit geprägt. Bo und Sixteen wachsen einem schnell ans Herz, und man kann sich gut in die Ängste, Sorgen und Freuden des alten Mannes hineinversetzen. Es ist ein ehrlicher und tiefgründiger Roman über das Altern, über Liebe und Verlust, über die Ängste von Angehörigen und die Bedeutung von Freundschaft sowie die unermessliche Liebe zu einem Hund. Auch das Thema Abschied wird auf eindrucksvolle Weise behandelt. Ein berührender, trauriger Roman über Pflegebedürftigkeit im Alter, der zum Nachdenken anregt. Gerne empfehle dieses Buch weiter.