Eine berührende Erzählung

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ginger Avatar

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Das Buch ist etwas Besonderes. Ein poetischer Titel, der später erklärt wird und ein sanftes Cover.
Es ist Bos letzter Sommer. Bo ist 89 Jahre alt und meistert seine stärker werdenden Altersgebrechen stoisch und tapfer. Seine Frau Fredrika lebt in einem Heim, sie leidet an Alzheimer und erkennt weder ihren Mann noch den gemeinsamen Sohn Hans.
So hat Bo lediglich Sixten bei sich, sein Hund und ständiger Begleiter.
Der Alltag wird zusehends schwieriger, weshalb sein Sohn Sixten lieber weggeben möchte.
Die Geschichte wird aus der Sicht Bos erzählt, die Abschnitte durch kleine Protokolle der wechselnden Betreuer unterbrochen.
Die Sprache ist leise, umso lauter sind die Gefühle. Bos Wut auf Hans, sein Stolz (den er immer mehr herunter schluckt), die immer kleiner werdende Welt. Umso mehr seine vielen Erinnerungen. An seinen Vater, an Fredrika, der er alles zu erzählen scheint.
Einfach toll, mitfühlend ohne Sentimentalität, ehrlich und aufrecht.