Warmherzige Geschichte
„...Ich habe es satt, dass andere mir sagen, was gut für mich ist…“
Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Der 89jährige Bo ist auf die Hilfe des Pflegedienstes angewiesen. Und Hundespaziergänge gehören nicht zu dessen Aufgabe. Damit ist der Konflikt vorprogrammiert.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Die Geschichte ist tiefgründig und warmherzig. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die Probleme des Alters realistisch auf den Punkt, ohne ins Seichte abzugleiten. Gleichzeitig vermischen sich auf gekonnte Art Vergangenheit und Gegenwart, ohne das das textlich getrennt wird. Das gibt der Geschichte ihr besonderes Flair.
„...Er behauptet, Sixten wegzugeben, wäre ebenso sehr in meinem Interesse wie zu Sixtens. Alte Leute wie ich sollten nicht mehr im Wald herumlaufen…“
Genau deshalb ist Bo sauer auf seinen Sohn Hans. Als Leser kann man sich gut in beide Seiten hineinversetzen. Bos Gedanken gehen zurück in die Kindheit. Damals hat er schon einen Hund verloren. Das wirkt nach. Seinen Sohn Hans aber hat er vermutlich nie davon erzählt. Dem geht es um die Sicherheit des Vaters. Was ist, wenn er im Wald stürzt?
Durch seine Gedanken lässt mich Bo an seiner Familiengeschichte teilnehmen. Es sind nur einzelne Episoden, die aber prägend gewirkt haben. Sie zeigen, wie sich über Generationen das Leben verändert hat. Das betrifft auch das Verhältnis von Vater und Sohn.
Vor einiger Zeit hat Bo seine Frau in ein Pflegeheim bringen müssen. Mittlerweile erkennt sie weder ihn noch den Sohn. Das bedrückt Bo.
Geblieben ist ihm sein Freund Ture. Ab und an telefonieren beide miteinander. Ihre momentanen Lebensumstände sind ähnlich.
Aufgelockert wird das Geschehen durch kurze Zitate aus dem Pflegetagebuch.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Der 89jährige Bo ist auf die Hilfe des Pflegedienstes angewiesen. Und Hundespaziergänge gehören nicht zu dessen Aufgabe. Damit ist der Konflikt vorprogrammiert.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Die Geschichte ist tiefgründig und warmherzig. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die Probleme des Alters realistisch auf den Punkt, ohne ins Seichte abzugleiten. Gleichzeitig vermischen sich auf gekonnte Art Vergangenheit und Gegenwart, ohne das das textlich getrennt wird. Das gibt der Geschichte ihr besonderes Flair.
„...Er behauptet, Sixten wegzugeben, wäre ebenso sehr in meinem Interesse wie zu Sixtens. Alte Leute wie ich sollten nicht mehr im Wald herumlaufen…“
Genau deshalb ist Bo sauer auf seinen Sohn Hans. Als Leser kann man sich gut in beide Seiten hineinversetzen. Bos Gedanken gehen zurück in die Kindheit. Damals hat er schon einen Hund verloren. Das wirkt nach. Seinen Sohn Hans aber hat er vermutlich nie davon erzählt. Dem geht es um die Sicherheit des Vaters. Was ist, wenn er im Wald stürzt?
Durch seine Gedanken lässt mich Bo an seiner Familiengeschichte teilnehmen. Es sind nur einzelne Episoden, die aber prägend gewirkt haben. Sie zeigen, wie sich über Generationen das Leben verändert hat. Das betrifft auch das Verhältnis von Vater und Sohn.
Vor einiger Zeit hat Bo seine Frau in ein Pflegeheim bringen müssen. Mittlerweile erkennt sie weder ihn noch den Sohn. Das bedrückt Bo.
Geblieben ist ihm sein Freund Ture. Ab und an telefonieren beide miteinander. Ihre momentanen Lebensumstände sind ähnlich.
Aufgelockert wird das Geschehen durch kurze Zitate aus dem Pflegetagebuch.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.