Spannender Einstieg
Die Leseprobe zu West of Wicked hat mich mit ihrer melancholischen und zugleich spannungsgeladenen Atmosphäre sofort gepackt. Nikki St. Crowe entwirft eine faszinierende Neuinterpretation, in der Dorothy (genannt „Dutchie“) als junge Frau auf einer harten Farm in Kansas lebt. Besonders berührend ist die Schilderung ihrer Kindheit: Sie kam während eines verheerenden Sommersturms zu Tante Em und Onkel Henry, abgegeben von einer verzweifelten Frau, die sie nie wiedergesehen hat.
Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist der Kontrast zwischen der rauen, grauen Realität des Farmlebens und Dorothys innerem Verlangen nach mehr. Die Beziehung zu ihrem Jugendfreund Edward Gilbert ist zärtlich, doch Dorothy spürt eine tiefe Beklemmung, als er ihr einen Heiratsantrag macht und von einem gemeinsamen Haus träumt. Sie hat Angst, dass eine Ehe ihr Schicksal in Kansas für immer besiegeln würde, ohne dass sie jemals erfährt, wer sie wirklich ist.
Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und lässt die Hitze der Prärie sowie Dorothys innere Zerrissenheit fast körperlich spürbar werden. Die Andeutungen über eine verborgene Gabe und die traumatisierenden Erinnerungen an ihre Herkunft machen unglaublich neugierig darauf, wie sie letztlich den Weg in das „Great and Terrible Land“ finden wird. Ein vielversprechender, erwachsener Blick auf ein bekanntes Märchen!
Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist der Kontrast zwischen der rauen, grauen Realität des Farmlebens und Dorothys innerem Verlangen nach mehr. Die Beziehung zu ihrem Jugendfreund Edward Gilbert ist zärtlich, doch Dorothy spürt eine tiefe Beklemmung, als er ihr einen Heiratsantrag macht und von einem gemeinsamen Haus träumt. Sie hat Angst, dass eine Ehe ihr Schicksal in Kansas für immer besiegeln würde, ohne dass sie jemals erfährt, wer sie wirklich ist.
Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und lässt die Hitze der Prärie sowie Dorothys innere Zerrissenheit fast körperlich spürbar werden. Die Andeutungen über eine verborgene Gabe und die traumatisierenden Erinnerungen an ihre Herkunft machen unglaublich neugierig darauf, wie sie letztlich den Weg in das „Great and Terrible Land“ finden wird. Ein vielversprechender, erwachsener Blick auf ein bekanntes Märchen!