Emotional

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claracroft Avatar

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Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, weil er eine sehr emotionale und zugleich wichtige Geschichte verspricht. Besonders die Thematik rund um Herkunft, Ausgrenzung und das Ankommen in einem neuen Land wirkt sehr berührend und realistisch. Zofias Situation, als Kind aus Polen nach Berlin zu kommen und plötzlich mit Vorurteilen und Einsamkeit konfrontiert zu sein, macht mich neugierig darauf, wie sie diese schwierige Zeit erlebt und verarbeitet.

Spannend finde ich auch die Rolle von Nils. Dass er zunächst der Einzige ist, der Zofia offen begegnet, später aber ausgerechnet derjenige ist, der sie tief verletzt, verspricht eine komplexe und gefühlsgeladene Dynamik zwischen den beiden Figuren. Jahre später erneut aufeinanderzutreffen, lässt viele Fragen offen: Können alte Wunden heilen? Und ist es möglich, jemandem zu vertrauen, der einen früher so verletzt hat?

Ich erwarte eine intensive Geschichte über Vergangenheit, Vergebung und die Suche nach der eigenen Identität. Besonders interessant finde ich, dass die Autorin als Own-Voice-Autorin schreibt, was der Geschichte vermutlich noch mehr Authentizität und Tiefe verleiht. Dieses Buch klingt nach einer bewegenden und nachdenklichen Lektüre, die wichtige Themen aufgreift und gleichzeitig eine gefühlvolle Liebesgeschichte erzählt.