Emotional und tiefgründig
Wiktoria A. Wieczorek hat mit "Where We Belong" echt ein tolles Buch abgeliefert. Im Mittelpunkt steht Zofia, die als Kind von Polen nach Deutschland kommt und dort erst mal voll gegen eine Wand aus Vorurteilen rennt. Die Autorin fängt dieses Gefühl, nirgendwo dazuzugehören, total echt ein. Man hat beim Lesen oft einen Kloß im Hals, wenn Zofia ausgegrenzt wird.
Dann ist da Nils. In der Schulzeit war er Zofias sicherer Hafen – bis er ihr das Herz gebrochen hat. Dass die beiden sich Jahre später im Studium wiedersehen, knallt natürlich ordentlich. Und irgendwie können sie nicht mit und ohne einander. Es ist spannend zu sehen, wie Nils versucht, seinen Mist von früher geradezubiegen. Die Chemie stimmt, aber es geht um mehr als nur Romantik: Zofia muss Nils vergeben, damit sie von vorne anfangen können.
Was das Buch so schön macht, ist der Schreibstil. Wiktoria schreibt modern, direkt und flüssig. Obwohl Mobbing und Rassismus echt schwere Kost sind, wird man nicht davon erschlagen. Der lockere Ton in den Dialogen und der Berlin-Vibe machen die Geschichte zwischendurch immer wieder etwas leichter. Man vergisst beim Lesen echt die Zeit, weil man unbedingt wissen will, ob Zofia endlich ihren Platz findet.
Aber: Während der Anfang und der Mittelteil sich richtig viel Zeit für die Gefühle nehmen, wurde es zum Schluss hin etwas hektisch für mich. Da hätte ich mir für die Aussprache und das Finale noch ein paar Seiten mehr gewünscht, damit alles richtig sacken kann. Trotzdem ist das Meckern auf hohem Niveau, denn die Story bleibt bis zum Schluss packend. Echt ein schönes und wichtiges Buch für alle, die New Adult mit Tiefe suchen. 😊
Dann ist da Nils. In der Schulzeit war er Zofias sicherer Hafen – bis er ihr das Herz gebrochen hat. Dass die beiden sich Jahre später im Studium wiedersehen, knallt natürlich ordentlich. Und irgendwie können sie nicht mit und ohne einander. Es ist spannend zu sehen, wie Nils versucht, seinen Mist von früher geradezubiegen. Die Chemie stimmt, aber es geht um mehr als nur Romantik: Zofia muss Nils vergeben, damit sie von vorne anfangen können.
Was das Buch so schön macht, ist der Schreibstil. Wiktoria schreibt modern, direkt und flüssig. Obwohl Mobbing und Rassismus echt schwere Kost sind, wird man nicht davon erschlagen. Der lockere Ton in den Dialogen und der Berlin-Vibe machen die Geschichte zwischendurch immer wieder etwas leichter. Man vergisst beim Lesen echt die Zeit, weil man unbedingt wissen will, ob Zofia endlich ihren Platz findet.
Aber: Während der Anfang und der Mittelteil sich richtig viel Zeit für die Gefühle nehmen, wurde es zum Schluss hin etwas hektisch für mich. Da hätte ich mir für die Aussprache und das Finale noch ein paar Seiten mehr gewünscht, damit alles richtig sacken kann. Trotzdem ist das Meckern auf hohem Niveau, denn die Story bleibt bis zum Schluss packend. Echt ein schönes und wichtiges Buch für alle, die New Adult mit Tiefe suchen. 😊