Klasse Debüt
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠:
Es ist das Debüt der Autorin und hat mich aufgrund der Thematik neugierig gemacht. Der Schreibstil ist leicht, allerdings fiel es mir durch die polnischen Sätze nicht immer leicht im Lesefluss zu bleiben - die deutsche Version stand aber immer daneben.
Die Protagonistin Zofia wird als Jugendliche aus ihrer Heimat in ein für sie fremdes Land gebracht und muss sich dort zurecht finden. Eine neue Sprache lernen, die Familie unterstützen und Anschluss finden ist für sie alles andere als leicht. Bis sie auf den Mitschüler Jonas trifft der sie so akzeptiert wie sie ist und beginnt sich zugehörig zu fühlen.
Nils war zunächst ein eher geheimnisvoller Protagonist, der Zofia wie magisch anzieht. Als beide in Schwierigkeiten geraten muss sie alles in Frage stellen was ihre Freundschaft ausgemacht hat und ist verlorener als zuvor.
Aber Zofia lässt sich nicht unterkriegen und geht Jahre später ihrem Studium nach, als sie durch Zufall wieder auf die beiden Mitschüler trifft und ihr der Boden unter den Füßen erneut droht wegzubrechen.
Die Charakterentwicklung von Zofia aber auch besonders von Jonas hat mir sehr gut gefallen. Man spürt wie gereift dieser ist und wie sehr er sein Handeln von damals bereut.
Das Drama zum Ende hin war für meinen Geschmack etwas zu viel und wurde auch zu schnell verziehen.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Ein tolles Debüt mit wichtiger Thematik, die ruhig noch mehr Platz hätte einnehmen dürfen.
Es ist das Debüt der Autorin und hat mich aufgrund der Thematik neugierig gemacht. Der Schreibstil ist leicht, allerdings fiel es mir durch die polnischen Sätze nicht immer leicht im Lesefluss zu bleiben - die deutsche Version stand aber immer daneben.
Die Protagonistin Zofia wird als Jugendliche aus ihrer Heimat in ein für sie fremdes Land gebracht und muss sich dort zurecht finden. Eine neue Sprache lernen, die Familie unterstützen und Anschluss finden ist für sie alles andere als leicht. Bis sie auf den Mitschüler Jonas trifft der sie so akzeptiert wie sie ist und beginnt sich zugehörig zu fühlen.
Nils war zunächst ein eher geheimnisvoller Protagonist, der Zofia wie magisch anzieht. Als beide in Schwierigkeiten geraten muss sie alles in Frage stellen was ihre Freundschaft ausgemacht hat und ist verlorener als zuvor.
Aber Zofia lässt sich nicht unterkriegen und geht Jahre später ihrem Studium nach, als sie durch Zufall wieder auf die beiden Mitschüler trifft und ihr der Boden unter den Füßen erneut droht wegzubrechen.
Die Charakterentwicklung von Zofia aber auch besonders von Jonas hat mir sehr gut gefallen. Man spürt wie gereift dieser ist und wie sehr er sein Handeln von damals bereut.
Das Drama zum Ende hin war für meinen Geschmack etwas zu viel und wurde auch zu schnell verziehen.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Ein tolles Debüt mit wichtiger Thematik, die ruhig noch mehr Platz hätte einnehmen dürfen.