Love hurts: Mein Herz in deiner Hand
Der Debütroman der Autorin Wiktoria A. Wieczorek “Where We Belong: Bis wir uns fanden” erzählt die Geschichte von Zofia, einem Mädchen, das sich, aus Polen mit ihrer Familie eingewandert, im noch fremden Deutschland schwer zurechtfindet. Dennoch geht es in diesem Roman mit stark autobiographischen Bezügen nicht nur um Zugehörigkeit, sondern auch um Zuneigung. Schon das schöne, intime Cover und der dreiseitige Motivfarbschnitt des Buches vermitteln, dass die Autorin in diesem Jugendbuch über die Liebe geschrieben hat.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, Zofias Schulzeit und dann, Jahre später, Zofias Studienzeit. Allerdings möchte Zofia jetzt Nessy genannt werden, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.
Zofia kommt nach Deutschland, ohne die Sprache zu können, dennoch geht sie ins Gymnasium. Obwohl sie die Sprache schnell lernt, ist sie eine Außenseiterin, die anders ist, die kaum beachtet wird. Zofia hat immer das Gefühl, nicht zu genügen, daher bemüht sie sich, nicht aufzufallen. Dennoch trägt sie in ihrer Familie viel Verantwortung, denn die Eltern, die selbst schlecht Deutsch sprechen, brauchen ihre Hilfe. Die Situation bessert sich, als der aus reichem Haus stammende Jonas sich um sie bemüht. Für Zofia ist es Freundschaft, für Jonas Liebe. Doch die droht er zu verlieren, denn Jonas fühlt, dass er neben seinem Freund Nils nur die zweite Wahl ist. Nils trifft Zofia in der Nacht, als er ein Graffiti an die Schulmauer sprayt, einen Vogel, der aus einem Käfig in die Freiheit zu fliegen scheint. Endlich denkt auch Zofia, die mit Hingabe zeichnet, dass sie gesehen wird, dass sie Nils etwas bedeutet. Doch dann verliert Sofia plötzlich alles….
Wiktoria A. Wieczorek beschreibt die Zweifel und Seelenpein, die Zofia während ihrer Zeit als Schülerin erlebt. Als sie mit Verrat konfrontiert wird, als sie hasst, was sie einmal geliebt hat. Um zu vergessen, ändert Zofia ihren Namen, denn so will sie nicht mehr angesprochen werden, jetzt ist sie Nessy, ein Mädchen, das dazugehört. Jahre später in ihrem Studium trifft sie wieder auf Nils, sie versucht alles, um ihm aus dem Weg zu gehen. Auch Nils weiß: Seinen vor Jahren begangenen Fehler kann er wahrscheinlich nie wieder gut machen. Und doch, langsam kommen Zofia und Nils einander näher. Gibt es eine zweite Chance auf Glück?
“Where We Belong- Bis wir uns fanden” erzählt eine eindringliche Geschichte über Pflicht und Schuld. So hat Nils aus Angst vor seinen Eltern Zofia im Stich gelassen, als sie ihn am meisten brauchte. Auch wenn er alles versucht, seinen Verrat zu entschuldigen, lernt er trotzdem noch lange nicht, was Loyalität zu einer Partnerin bedeutet. Wieder wird Zofia verletzt, und doch scheint der Vogel, er aus seinem Käfig in die Freiheit fliegt, dieses wunderschöne Bild, Zofia zu erreichen und ihr zu vermitteln, dass die Liebe auch ihr, der Verlorenen, endlich Halt gibt.
Mein Fazit:
“Where We Belong: Bis wir uns fanden” ist eine einfühlsame, herzenswarme und nachdenklich machende Erzählung über die erste Liebe und die eigenen Wurzeln. Sowohl Zofia/ Nessy als auch Nils erzählen aus der Ich- Perspektive ihre Geschichten, die von Vorurteilen und falsch verstandenem Gehorsam handeln. Wiktoria A. Wieczorek ist es gelungen, die Unsicherheit der Jugend und die Verunsicherung über die eigene Bedeutung, die schwierige erste Liebe und den Mut zu beschreiben, der, wenn er fehlt, jede Beziehung zerstören kann. Der Roman, der ab vierzehn Jahren empfohlen wird, ist ein Jugendbuch im besten Sinn, das viel Intimität und Zuneigung, aber auch widersprüchliche Gefühle behandelt. In sensibler, aber dennoch unterhaltsamer und leicht lesbarer Sprache zeichnet die Autorin ein beeindruckendes Bild von der Suche nach dem Glück und einem selbstbestimmten Leben. Ich fand dieses Buch wirklich lesenswert, daher eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne von mir.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, Zofias Schulzeit und dann, Jahre später, Zofias Studienzeit. Allerdings möchte Zofia jetzt Nessy genannt werden, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.
Zofia kommt nach Deutschland, ohne die Sprache zu können, dennoch geht sie ins Gymnasium. Obwohl sie die Sprache schnell lernt, ist sie eine Außenseiterin, die anders ist, die kaum beachtet wird. Zofia hat immer das Gefühl, nicht zu genügen, daher bemüht sie sich, nicht aufzufallen. Dennoch trägt sie in ihrer Familie viel Verantwortung, denn die Eltern, die selbst schlecht Deutsch sprechen, brauchen ihre Hilfe. Die Situation bessert sich, als der aus reichem Haus stammende Jonas sich um sie bemüht. Für Zofia ist es Freundschaft, für Jonas Liebe. Doch die droht er zu verlieren, denn Jonas fühlt, dass er neben seinem Freund Nils nur die zweite Wahl ist. Nils trifft Zofia in der Nacht, als er ein Graffiti an die Schulmauer sprayt, einen Vogel, der aus einem Käfig in die Freiheit zu fliegen scheint. Endlich denkt auch Zofia, die mit Hingabe zeichnet, dass sie gesehen wird, dass sie Nils etwas bedeutet. Doch dann verliert Sofia plötzlich alles….
Wiktoria A. Wieczorek beschreibt die Zweifel und Seelenpein, die Zofia während ihrer Zeit als Schülerin erlebt. Als sie mit Verrat konfrontiert wird, als sie hasst, was sie einmal geliebt hat. Um zu vergessen, ändert Zofia ihren Namen, denn so will sie nicht mehr angesprochen werden, jetzt ist sie Nessy, ein Mädchen, das dazugehört. Jahre später in ihrem Studium trifft sie wieder auf Nils, sie versucht alles, um ihm aus dem Weg zu gehen. Auch Nils weiß: Seinen vor Jahren begangenen Fehler kann er wahrscheinlich nie wieder gut machen. Und doch, langsam kommen Zofia und Nils einander näher. Gibt es eine zweite Chance auf Glück?
“Where We Belong- Bis wir uns fanden” erzählt eine eindringliche Geschichte über Pflicht und Schuld. So hat Nils aus Angst vor seinen Eltern Zofia im Stich gelassen, als sie ihn am meisten brauchte. Auch wenn er alles versucht, seinen Verrat zu entschuldigen, lernt er trotzdem noch lange nicht, was Loyalität zu einer Partnerin bedeutet. Wieder wird Zofia verletzt, und doch scheint der Vogel, er aus seinem Käfig in die Freiheit fliegt, dieses wunderschöne Bild, Zofia zu erreichen und ihr zu vermitteln, dass die Liebe auch ihr, der Verlorenen, endlich Halt gibt.
Mein Fazit:
“Where We Belong: Bis wir uns fanden” ist eine einfühlsame, herzenswarme und nachdenklich machende Erzählung über die erste Liebe und die eigenen Wurzeln. Sowohl Zofia/ Nessy als auch Nils erzählen aus der Ich- Perspektive ihre Geschichten, die von Vorurteilen und falsch verstandenem Gehorsam handeln. Wiktoria A. Wieczorek ist es gelungen, die Unsicherheit der Jugend und die Verunsicherung über die eigene Bedeutung, die schwierige erste Liebe und den Mut zu beschreiben, der, wenn er fehlt, jede Beziehung zerstören kann. Der Roman, der ab vierzehn Jahren empfohlen wird, ist ein Jugendbuch im besten Sinn, das viel Intimität und Zuneigung, aber auch widersprüchliche Gefühle behandelt. In sensibler, aber dennoch unterhaltsamer und leicht lesbarer Sprache zeichnet die Autorin ein beeindruckendes Bild von der Suche nach dem Glück und einem selbstbestimmten Leben. Ich fand dieses Buch wirklich lesenswert, daher eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne von mir.