Second Chance trifft Own Voice in Berlin
Das Cover zeigt ein Paar in einer vertrauensvollen Haltung auf einem Sofa. Die Farbauswahl mit Rot und Blau, spiegelt gut die Gegensätze wieder die sich durch das Buch ziehen, Damals und Heute, Arm und Reich, Fremd und Vertraut.
Zofia und Nils treffen sich plötzlich wieder, nachdem er vor fünf Jahren ihr Verstrauen erschüttert hat und sie das Gymnasium verlassen musste. Zofia die sich in Deutschland immer noch fremd fühlt hat sich angepasst um nicht aufzufallen, sie hat gute Freunde und ein Stipendium, trotzdem hat sie die Erlebnisse die nach dem Treffen wieder auf sie einprasseln nie verarbeitet. Diesen Prozess erleben wir nur in diesem NA-Roman mit. Der POV wechselt zwischen Zofia/Nessy und Nils und zwischen damals und heute. Auch der beste Freund von damals und ihre heutigen Freunde mischen bei diesem Prozess kräftig mit.
Das dieses Thema ein sehr persönliches für die Autorin ist merkt man in gesamten Roman, denn er ist besonders einfühlsam geschrieben. Besonders Zofia und ihr innerer Konflikt ist sehr authentisch beschrieben. Ich finde es auch gut für die Authentizität das dieser Entwicklung und Annäherung viel Raum gegeben wird. Allerdings hat es, für mich, durch diesen Anspruch manchmal an Schwung gefehlt, anders kann ich es leider nicht beschreiben, aber es hat meiner Bewertung einen Stern gekostet.
"Where we belong - Bis wir uns fanden" ist ein toller Debüt-Roman, der nicht nur seinen Protagonisten eine eigene Stimme gibt, sondern auch seiner Autorin.
Zofia und Nils treffen sich plötzlich wieder, nachdem er vor fünf Jahren ihr Verstrauen erschüttert hat und sie das Gymnasium verlassen musste. Zofia die sich in Deutschland immer noch fremd fühlt hat sich angepasst um nicht aufzufallen, sie hat gute Freunde und ein Stipendium, trotzdem hat sie die Erlebnisse die nach dem Treffen wieder auf sie einprasseln nie verarbeitet. Diesen Prozess erleben wir nur in diesem NA-Roman mit. Der POV wechselt zwischen Zofia/Nessy und Nils und zwischen damals und heute. Auch der beste Freund von damals und ihre heutigen Freunde mischen bei diesem Prozess kräftig mit.
Das dieses Thema ein sehr persönliches für die Autorin ist merkt man in gesamten Roman, denn er ist besonders einfühlsam geschrieben. Besonders Zofia und ihr innerer Konflikt ist sehr authentisch beschrieben. Ich finde es auch gut für die Authentizität das dieser Entwicklung und Annäherung viel Raum gegeben wird. Allerdings hat es, für mich, durch diesen Anspruch manchmal an Schwung gefehlt, anders kann ich es leider nicht beschreiben, aber es hat meiner Bewertung einen Stern gekostet.
"Where we belong - Bis wir uns fanden" ist ein toller Debüt-Roman, der nicht nur seinen Protagonisten eine eigene Stimme gibt, sondern auch seiner Autorin.