Wir sind doch alle anders

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chayennetröger Avatar

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Zofia zieht aus ihrem geliebten Heimatland Polen nach Deutschland mit Ihrer Familie. Den Vater wird eine neue Stelle angeboten und sie hoffen in der Hauptstadt auf eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder.
Zofia reißt es den Boden unter den Füßen weg. Neue Sprache, neue Schule und das Gefühl ganz anders zu sein und nirgend dazu zu gehören.
Die Eltern meinen es gut, aber keiner fragt ob sie damit zurecht kommt, was bleibt ist der Druck nicht zu versagen.
Sie findet einen Freund und endlich Anschluss, doch das soll ihr bald zum Verhängnis werden.
Jahre später ist Nessy- wie Zofia sich nun nennt- angekommen.
Nebenjob, Freunde und das Studium- sie hat sich eingelebt. Hilft nebenbei ihren Eltern die noch mit der Sprache kämpfen und ihrem kleinen Bruder.
Und auf einmal holt sie die Vergangenheit wieder ein und das mit einem Knall…

Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Kurze Kapitel in denen sowohl zeitliche Sprünge als auch Ansichtswechsel der beiden Protagonisten Nils und Nessy gezeigt werden, machen das Lesen abwechslungsreich aber dabei nicht zu verwirrend. Wir werden in die Vergangenheit mitgenommen welche sehr emotional aufzeigt wie schwer es ist Anschluss zu finden.
Mir hat das Buch besonders gut gefallen da es aktuelle Themen wie Ausschluss aus der Gemeinschaft und teilweise auch Vorurteile und Mobbing thematisiert.
Das Cover und der Farbdruck sind sehr schon gestaltet. Alles in allem ein solides - doch ich würde sagen gelungenes New-Adult Buch.