Zwischen Polen und Deutschland

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brijo Avatar

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Zofia verlässt mit ihren Eltern ihre Heimat Polen und sie gehen nach Deutschland. Dort trifft sie auf Vorurteile und sie gilt als Außenseiterin. Dann begegnet sie Nils und er gibt ihr ein gute Gefühl bis er dafür sorgt, das sie sich plötzlich verloren fühlt. Auf der Universität treffen sie sich wieder und sie muss sich entscheiden.

Als ich das Buch bekommen habe, musste ich feststellen, das die Bilder auf dem Cover sehr kalt rüberkommen. In dem Blick der beiden ist keine Zuneigung zu sehen. Die Farben sind zwar gut gewählt, aber viel zu intensiv. Aber das Cover ist ja nicht ausschlaggebend. Der Schreibstil ist schön flüssig, da lässt sich das Buch wunderbar lesen. Zofia fühlt sich in Deutschland wie zwischen zwei Welten. In Deutschland ist sie einfach nur „die Polin“ . Sie hat Probleme mit der Sprache, obwohl sie in der Schule damit konfrontiert wurde und sie fühlt sich einfach nicht dazu gehörig, Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und lässt vieles leichter verstehen. Es werden Themen wie Mobbing, Ausgrenzung, Identität, Schuld, Vergebung und Zerrissenheit zwischen den Welten angesprochen. Als sie Nils wieder trifft, ihre erste große Liebe werden alte Wunden wieder aufgerissen. Und Zofia muss lernen an sich selber zu glauben und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das Buch hat mir bis auf ein paar Längen sehr gut gefallen.