Zwischen Vergangenheit und Gegenwart - eine berührende, aber nicht perfekte Liebesgeschichte
Where We Belong – Bis wir uns fanden handelt von Zofia, die nach ziemlich heftigen Erlebnissen versucht, sich als Nessy ein neues Leben aufzubauen. Als sie dann plötzlich wieder Nils begegnet – ihre erste große Liebe und gleichzeitig jemand, der viel mit ihrer schwierigen Vergangenheit zu tun hat – kommt alles wieder hoch, was sie eigentlich längst hinter sich lassen wollte.
Die Geschichte springt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Am Anfang fand ich das teilweise etwas verwirrend, aber nach und nach ergibt alles mehr Sinn und man versteht besser, was damals passiert ist.
Das Cover ist mir direkt positiv aufgefallen, weil es mit den Farben und dem Paar darauf irgendwie schon zeigt, worum es geht – so Gegensätze wie Nähe und Distanz oder auch Vergangenheit und Gegenwart. Genau das merkt man auch im Buch selbst immer wieder.
Was mir besonders gefallen hat, war die emotionale Seite der Geschichte. Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Rassismus werden echt gut und vor allem glaubwürdig dargestellt. Zofia bzw. Nessy fand ich als Figur richtig interessant, weil man ihren inneren Konflikt gut nachvollziehen kann. Ihre Gedanken wirken nicht gestellt, sondern einfach echt. Dadurch konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Auch die Nebenfiguren fand ich passend und nicht überflüssig.
Der Schreibstil war insgesamt angenehm zu lesen und teilweise echt gefühlvoll. Allerdings haben mich die vielen Rückblenden und Perspektivwechsel manchmal ein bisschen rausgebracht. Gerade am Anfang hat sich die Story für mich etwas gezogen. In der zweiten Hälfte wurde es dann aber deutlich spannender. Das Ende ging mir dafür etwas zu schnell, vor allem was die Beziehung angeht.
Trotzdem ist es insgesamt ein emotionales Buch, das zum Nachdenken anregt und bei mir noch länger im Kopf geblieben ist. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem wenn man Geschichten mag, die etwas tiefer gehen.
Die Geschichte springt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Am Anfang fand ich das teilweise etwas verwirrend, aber nach und nach ergibt alles mehr Sinn und man versteht besser, was damals passiert ist.
Das Cover ist mir direkt positiv aufgefallen, weil es mit den Farben und dem Paar darauf irgendwie schon zeigt, worum es geht – so Gegensätze wie Nähe und Distanz oder auch Vergangenheit und Gegenwart. Genau das merkt man auch im Buch selbst immer wieder.
Was mir besonders gefallen hat, war die emotionale Seite der Geschichte. Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Rassismus werden echt gut und vor allem glaubwürdig dargestellt. Zofia bzw. Nessy fand ich als Figur richtig interessant, weil man ihren inneren Konflikt gut nachvollziehen kann. Ihre Gedanken wirken nicht gestellt, sondern einfach echt. Dadurch konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Auch die Nebenfiguren fand ich passend und nicht überflüssig.
Der Schreibstil war insgesamt angenehm zu lesen und teilweise echt gefühlvoll. Allerdings haben mich die vielen Rückblenden und Perspektivwechsel manchmal ein bisschen rausgebracht. Gerade am Anfang hat sich die Story für mich etwas gezogen. In der zweiten Hälfte wurde es dann aber deutlich spannender. Das Ende ging mir dafür etwas zu schnell, vor allem was die Beziehung angeht.
Trotzdem ist es insgesamt ein emotionales Buch, das zum Nachdenken anregt und bei mir noch länger im Kopf geblieben ist. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem wenn man Geschichten mag, die etwas tiefer gehen.