Ein ruhiges Dorf, ein verschwundenes Mädchen und das Gefühl, dass etwas nicht stimmt
Irland im November, Dauerregen, ein kleines Dorf und ein ehemaliger Polizist, der eigentlich nur in Ruhe leben möchte und trotzdem hat man schon nach wenigen Seiten das Gefühl, dass sich im Hintergrund etwas zusammenbraut. Genau diese Mischung aus idyllischer Landschaft und unterschwelliger Unruhe hat mich an der Leseprobe von Tana Frenchs Wie ein Fluss in der Nacht besonders angesprochen.
Cal finde ich als Hauptfigur sofort sympathisch. Er hat sich nach seiner Zeit bei der Polizei bewusst ein neues Leben im Westen Irlands aufgebaut und scheint sich inzwischen gut in der Dorfgemeinschaft eingelebt zu haben. Gleichzeitig merkt man, dass er seine Vergangenheit nicht vollständig hinter sich lassen kann. Besonders interessant finde ich seine Beobachtungsgabe und die Tatsache, dass er trotz seiner scheinbar ruhigen Existenz immer wieder sehr genau wahrnimmt, was um ihn herum passiert.
Auch das Dorf selbst fühlt sich fast wie eine eigene Figur an. Durch die Gespräche im Laden bekommt man einen guten Eindruck davon, wie eng die Gemeinschaft ist und wie schnell sich Neuigkeiten verbreiten. Die humorvollen Dialoge haben mir dabei besonders gefallen. Gerade Cal und Noreen haben eine unterhaltsame Dynamik, die den ansonsten eher düsteren Grundton angenehm auflockert.
Der Schreibstil ist für mich eines der Highlights der Leseprobe. Tana French beschreibt die Landschaft sehr atmosphärisch und detailreich, ohne dass es langweilig wird. Man kann den Regen, den Torf und das nasse Laub förmlich vor sich sehen. Gleichzeitig steckt in vielen scheinbar alltäglichen Beobachtungen bereits eine gewisse Spannung. Der Titel und die ersten Andeutungen lassen mich vermuten, dass hinter der ruhigen Oberfläche von Ardnakelty noch einiges verborgen liegt.
Besonders neugierig bin ich darauf, was genau sich hier zusammenbraut und welche Rolle Cal dabei spielen wird. Die Leseprobe verrät noch nicht allzu viel über den eigentlichen Konflikt, schafft es aber gerade dadurch, zahlreiche Fragen aufzuwerfen. Warum scheint sich die Stimmung im Dorf zu verändern? Welche Geheimnisse tragen die Bewohner mit sich herum? Und wird Cal tatsächlich in einen Fall hineingezogen, obwohl er mit seinem früheren Leben eigentlich abgeschlossen hat?
Ich erwarte einen atmosphärischen, eher ruhig erzählten Kriminalroman, bei dem nicht nur die Auflösung eines Falls, sondern auch die Dorfgemeinschaft und ihre Beziehungen eine wichtige Rolle spielen. Gerade diese langsame, unterschwellige Spannung gefällt mir sehr gut und macht mich neugierig darauf, weiter in die Geschichte einzutauchen.
Cal finde ich als Hauptfigur sofort sympathisch. Er hat sich nach seiner Zeit bei der Polizei bewusst ein neues Leben im Westen Irlands aufgebaut und scheint sich inzwischen gut in der Dorfgemeinschaft eingelebt zu haben. Gleichzeitig merkt man, dass er seine Vergangenheit nicht vollständig hinter sich lassen kann. Besonders interessant finde ich seine Beobachtungsgabe und die Tatsache, dass er trotz seiner scheinbar ruhigen Existenz immer wieder sehr genau wahrnimmt, was um ihn herum passiert.
Auch das Dorf selbst fühlt sich fast wie eine eigene Figur an. Durch die Gespräche im Laden bekommt man einen guten Eindruck davon, wie eng die Gemeinschaft ist und wie schnell sich Neuigkeiten verbreiten. Die humorvollen Dialoge haben mir dabei besonders gefallen. Gerade Cal und Noreen haben eine unterhaltsame Dynamik, die den ansonsten eher düsteren Grundton angenehm auflockert.
Der Schreibstil ist für mich eines der Highlights der Leseprobe. Tana French beschreibt die Landschaft sehr atmosphärisch und detailreich, ohne dass es langweilig wird. Man kann den Regen, den Torf und das nasse Laub förmlich vor sich sehen. Gleichzeitig steckt in vielen scheinbar alltäglichen Beobachtungen bereits eine gewisse Spannung. Der Titel und die ersten Andeutungen lassen mich vermuten, dass hinter der ruhigen Oberfläche von Ardnakelty noch einiges verborgen liegt.
Besonders neugierig bin ich darauf, was genau sich hier zusammenbraut und welche Rolle Cal dabei spielen wird. Die Leseprobe verrät noch nicht allzu viel über den eigentlichen Konflikt, schafft es aber gerade dadurch, zahlreiche Fragen aufzuwerfen. Warum scheint sich die Stimmung im Dorf zu verändern? Welche Geheimnisse tragen die Bewohner mit sich herum? Und wird Cal tatsächlich in einen Fall hineingezogen, obwohl er mit seinem früheren Leben eigentlich abgeschlossen hat?
Ich erwarte einen atmosphärischen, eher ruhig erzählten Kriminalroman, bei dem nicht nur die Auflösung eines Falls, sondern auch die Dorfgemeinschaft und ihre Beziehungen eine wichtige Rolle spielen. Gerade diese langsame, unterschwellige Spannung gefällt mir sehr gut und macht mich neugierig darauf, weiter in die Geschichte einzutauchen.