Hat mich gleich neugierig gemacht

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
jenny87 Avatar

Von

Die Leseprobe von Wie ein Fluss in der Nacht hat mich sofort neugierig gemacht. Schon die ersten Seiten vermitteln eine unheimliche und geheimnisvolle Stimmung. Das irische Dorf Ardnakelty wirkt auf den ersten Blick wie ein ruhiger Ort, an dem jeder jeden kennt. Doch schnell bekommt man das Gefühl, dass hinter dieser scheinbaren Idylle vieles verborgen liegt.
Besonders spannend fand ich den rätselhaften Tod von Rachel Holohan. Sie verschwindet in einer kalten Nacht und wird später im Fluss gefunden. Zunächst scheint alles auf einen tragischen Selbstmord hinzudeuten. Aber genau hier beginnt für mich die eigentliche Spannung: Kann man dem ersten Eindruck wirklich vertrauen? Und was wissen die Menschen im Dorf vielleicht, das sie lieber für sich behalten möchten?
Auch Cal Hooper finde ich interessant. Als ehemaliger Cop betrachtet er die Ereignisse natürlich mit einem anderen Blick als die meisten Menschen. Gleichzeitig ist er nicht einfach nur der klassische Ermittler. Er ist inzwischen fest mit dem Leben im Dorf verbunden und hat Menschen, denen er sich verpflichtet fühlt. Dadurch wird der Fall auch für ihn persönlich immer wichtiger.
Besonders neugierig machen mich außerdem Lena und Trey. Beide scheinen den alten Verbindungen und Konflikten innerhalb des Dorfes nicht zu vertrauen. Dass sie dadurch selbst in Schwierigkeiten geraten könnten, lässt einiges erwarten. Ich bin gespannt, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wem man überhaupt noch vertrauen kann.
Was mir besonders gut gefällt, ist die Atmosphäre. Tana French nimmt sich Zeit, die Landschaft, das Dorf und die Menschen zu beschreiben. Dadurch entsteht eine Spannung, die nicht ständig durch actionreiche Szenen getragen werden muss. Vielmehr wächst das ungute Gefühl langsam und man fragt sich beim Lesen immer wieder, was hinter den Kulissen passiert.
Auch der Titel Wie ein Fluss in der Nacht passt für mich wunderbar zu dieser geheimnisvollen Stimmung. Schon nach der Leseprobe hatte ich das Gefühl, dass hier nicht nur ein einzelner Todesfall im Mittelpunkt steht, sondern auch die Beziehungen, alten Konflikte und menschlichen Abgründe innerhalb einer kleinen Gemeinschaft.
7Mein Fazit
Die Leseprobe hat mich definitiv neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Besonders die Kombination aus einem rätselhaften Todesfall, einer abgeschlossenen Dorfgemeinschaft und Figuren mit eigenen Geheimnissen gefällt mir sehr gut.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, um herauszufinden, was wirklich mit Rachel passiert ist und welche alten Konflikte in Ardnakelty plötzlich wieder zum Vorschein kommen. Die Geschichte verspricht nicht nur Spannung, sondern auch interessante Einblicke in die menschliche Psyche und die Dynamik einer kleinen Gemeinschaft.