So eine dichte Atmopshäre

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thomsen_ Avatar

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Ich habe vor einigen Jahren Bücher von Tana French gelesen.
Thriller sind eigentlich gar nicht mein bevorzugtes Genre, aber ihre Bücher hatten eine besondere Atmosphäre.
Deshalb war ich sofort neugierig.

Und tatsächlich war dieses alte Gefühl schnell wieder da. Am Anfang passiert gar nicht so wahnsinnig viel. Cal geht in Noreens Laden, es regnet, man redet über Leute aus dem Dorf, später sitzt er mit den Männern im Pub. Trotzdem hatte ich beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass da etwas passieren muss.

Ich mag genau das an Tana French. Sie hetzt nicht durch ihre Geschichte. Sie lässt sich Zeit für ihre Figuren. Man hört den Leuten einfach gerne zu. Gerade die Szenen im Pub mochte ich sehr, weil sie so lebendig und manchmal richtig komisch sind.

Und wieder typisch für Tana Frnech ist diese dichte Atmosphäre. Dieser Regen, die Berge im Dunst, nasses Laub, Torf und Rauch. Da ist man sofort in Irland.

Die Leseprobe hat mich jedenfalls wieder daran erinnert, warum ich Tana French früher so gerne gelesen habe und genau darauf hätte ich gerade richtig Lust.