Wo die Nacht ihre eigenen Geheimnisse trägt

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ninaalbert Avatar

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Das Cover von „Wie ein Fluss in der Nacht“ gefällt mir sehr gut, weil es sofort eine dunkle, geheimnisvolle und beinahe melancholische Stimmung erzeugt. Tana Frenchs Schreibstil wirkt auf mich atmosphärisch und sprachlich besonders intensiv – weniger ein klassischer Krimi als vielmehr eine Geschichte, die tief in die Psyche ihrer Figuren und die Abgründe einer Gemeinschaft eintaucht. Besonders neugierig macht mich das irische Dorf Ardnakelty, in dem offenbar alte Verbindungen, Loyalitäten und unausgesprochene Konflikte eine große Rolle spielen. Cal Hooper finde ich als Figur spannend, weil er zwischen seiner Loyalität und den Warnungen von Lena und Trey steht. Das Verschwinden von Rachel scheint dabei nur die Oberfläche eines viel größeren Geheimnisses zu sein. Ich möchte unbedingt weiterlesen, um herauszufinden, was wirklich hinter ihrem Verschwinden steckt und wie weit die Dorfgemeinschaft bereit ist zu gehen, um ihre eigenen Geheimnisse zu schützen.