Cal, Trey und Lena – ein letzter Besuch in Ardnakelty

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t-uli Avatar

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Obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich Band 1 und 2 gelesen habe, war ich erstaunlich schnell wieder in Ardnakelty angekommen. Es hat mich gefreut, Cal, Trey und Lena wiederzutreffen und noch einmal in diese besondere, etwas abgeschiedene Welt einzutauchen.

Leider konnte mich die Geschichte dieses Mal nicht ganz so packen. Vor allem der Altherrenkreis rund um Cal hat mich zunehmend genervt. Ich hätte mir deutlich mehr Spannung rund um Rachels Verschwinden gewünscht. Stattdessen nimmt sich Tana French sehr viel Zeit für die Gemeinschaft und das Leben in Ardnakelty. Das schafft zwar Atmosphäre, war mir an einigen Stellen aber einfach zu langsam und hat für einige Längen gesorgt.

Auch Lenas Verhalten konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Dass sie sich so stark zurückzieht und Cal gleichzeitig gefühlt ewig nichts dagegen unternimmt, hat mich irgendwann ziemlich ratlos zurückgelassen.

Dafür hat mir das Ende richtig gut gefallen. Für mich war es ein schönes und vor allem stimmiges Finale der Reihe. Und tatsächlich hoffe ich, dass Tana French es dabei belässt. So gerne ich Cal, Trey und Lena wiedergetroffen habe: Für mich ist die Geschichte von Ardnakelty an diesem Punkt auserzählt.

Fazit: Nicht mein liebster Band der Reihe, aber ein schöner Abschluss. Trotz einiger Längen habe ich mich gefreut, noch einmal nach Ardnakelty zurückzukehren.