Für mich kein Thriller, eher ein Krimi

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beavielleser Avatar

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Cal hat sich mittlerweile in Ardnakelty eingewöhnt und auch die alteingesessenen Einwohner akzeptieren ihn großteils.
Als Rachel, ein junges Mädchen aus dem Dorf verschwindet, beteiligt er sich am Suchtrupp und findet auch ihre Leiche.
Die Untersuchung und der offizielle Dorfklatsch gehen von Selbstmord aus.
Doch irgendwie scheint es da noch mehr zu geben und Cal, Lena und Trey werden immer mehr in etwas hinein gezogen, was ungeahnte Folgen für sie hat.

Ich habe mir mit dem Buch etwas schwer getan. Das liegt nicht am Schreibstil von Tana French, sondern eher an der Geschichte.
Ich kann schwer erklären warum ohne zu spoilern.
Es war streckenweise ziemlich beklemmend. Viele der Protagonisten waren unsympathisch, ihre Machenschaften waren mir zuwider.
Cal blieb mir fremd und Lenas Verhalten habe ich nicht verstanden. Trey dagegen fand ich toll.

Das Buch ist zwar ein wenig langatmig, aber auf diese Art lernt man die Bewohner des Dorfs ganz gut kennen und bekommt auch ein Gespür für die Stimmung und Dynamik im Ardnakelty.

Ich würde dieses Buch jedoch nicht als Thriller bezeichnen, es ist eher ein Krimi.

Obwohl dies der dritte Teil ist, kann man das Buch auch lesen, wenn man die anderen Teile nicht kennt.