In Irland..

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Das ist mittlerweile schon der dritte Band, der uns mit nach Arknakelty und in das Leben von Cal, Trey und Lena mitnimmt. Wie schon in den vorherigen Bänden sind die Figuren glaubwürdig und vielschichtig, und man folgt ihnen gerne durch die Geschichte. Diese Geschichte ist wieder auch die vorherigen kein klassischer Kriminalroman mit viel Action, weist aber um so mehr psychologische Tiefe auf. Die Spannung baut sich langsam und unterschwellig auf und geht zusammen mit der düsteren Atmosphäre unter die Haut des Lesers. Nebenbei lernt man eine Menge über das Funktionieren von Gemeinschaften und wie unterschwellige Konflikte das scheinbar harmonische Zusammenleben vergiften können. Für alte und neue Fans von Tana French wieder ein fesselndes Leseerlebnis und eine klare Empfehlung.
Kleine Anmerkung zum Schluss: Den deutschen Titel finde ich nicht wirklich gelungen, das englische „The Keeper“ ist deutlich passender.