Intensive und atmosphärische Geschichte
Das kleine irische Dorf Ardnakelty wird von einem tragischen Ereignis eingeholt. Die junge Rachel Holohan wird vermisst und kurze Zeit später tot im Fluss gefunden. Keiner kann sich den plötzlichen Tod erklären und es machen sich schnell Gerüchte rund um den lokalen Großgrundbesitzer Tommy Moynihan breit. Sein Sohn und die tote Rachel wollten heiraten und scheinbar sind sie kurz zuvor aneinander geraten. Tommy Moynihan versucht die Situation mit seinem Geld und seinem Ansehen in der kleinen Ortschaft wieder zurecht zu rücken, aber da hat er die Rechnung ohne den Ex-Cop Cal Hooper und seiner Verlobten Lena gemacht. Sie scheinen bereit zu sein, die gewohnte Ordnung nicht zu akzeptieren...
Die erfolgreiche und preisgekrönte irische Autorin Tana French hat mich mit ihren intensiven und sehr atmosphärischen Geschichten schon mehrfach begeistern können. Ich bin daher mit Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in ihr neues Werk gestartet, welches den dritten Band einer Reihe um den nach Irland ausgewanderten Ex-Cop Cal Hooper darstellt. Ich bin mit dem dritten teil in die Serie gestartet und hatte zu Beginn durchaus meine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Die Autorin Tana French erzählt die Geschichte in einem sehr wertigen und gut zu lesenden Schreibstil, der eine intensive Atmosphäre erzeugt und damit dem Buch eine ganz besondere Note verleiht. Der Spannungsbogen wird mit dem tragischen Tod der jungen Rachel sehr gut aufgebaut und über die Folgen in der verschworenen Einheit der kleinen irischen Siedlung auf einem aus meiner Sicht stets guten Niveau gehalten. Es entwickelt sich nicht nur die Suche nach den Hintergründen des tragischen Tods sondern die Ortschaft wird in ihren Grundzügen erschüttert und versucht sich aus den vorherbestimmten Strukturen zu befreien. Ein packender Prozess, der mich bis zum überzeugenden Finale in den Bann ziehen konnte.
Insgesamt ist "Wie ein Fluss in der Nacht" ein wertiger und hochatmosphärischer Roman, der mit Spannungsmomenten und einer bewegenden Hintergrundgeschichte zu überzeugen weiß. Ich kann das Buch daher empfehlen und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
Die erfolgreiche und preisgekrönte irische Autorin Tana French hat mich mit ihren intensiven und sehr atmosphärischen Geschichten schon mehrfach begeistern können. Ich bin daher mit Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in ihr neues Werk gestartet, welches den dritten Band einer Reihe um den nach Irland ausgewanderten Ex-Cop Cal Hooper darstellt. Ich bin mit dem dritten teil in die Serie gestartet und hatte zu Beginn durchaus meine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Die Autorin Tana French erzählt die Geschichte in einem sehr wertigen und gut zu lesenden Schreibstil, der eine intensive Atmosphäre erzeugt und damit dem Buch eine ganz besondere Note verleiht. Der Spannungsbogen wird mit dem tragischen Tod der jungen Rachel sehr gut aufgebaut und über die Folgen in der verschworenen Einheit der kleinen irischen Siedlung auf einem aus meiner Sicht stets guten Niveau gehalten. Es entwickelt sich nicht nur die Suche nach den Hintergründen des tragischen Tods sondern die Ortschaft wird in ihren Grundzügen erschüttert und versucht sich aus den vorherbestimmten Strukturen zu befreien. Ein packender Prozess, der mich bis zum überzeugenden Finale in den Bann ziehen konnte.
Insgesamt ist "Wie ein Fluss in der Nacht" ein wertiger und hochatmosphärischer Roman, der mit Spannungsmomenten und einer bewegenden Hintergrundgeschichte zu überzeugen weiß. Ich kann das Buch daher empfehlen und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.