Lange 560 Seiten

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
peedee Avatar

Von

Cal Hooper, Band 3: Es herrscht grosse Aufregung im irischen Ardnakelty, denn Rachel Holohan, Freundin des Sohnes des lokalen Grossgrundbesitzers, ist verschwunden. Das Dorf macht sich auf die Suche, so auch Ex-Cop Cal Hooper. Als Zugezogener aus Chicago kennt und fürchtet er die uralten Verbindungen im Ort nicht – seine Verlobte Lena und seine Ziehtochter Trey jedoch schon. Die privaten Ermittlungen von Cal, Lena und Trey bleiben nicht lange unbemerkt…

Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages gefällt mir (wobei ich jedoch keine Schutzumschläge mag).

Dies ist Band 3 der Reihe; für mich aber die erste Begegnung mit Cal Hooper und Co.

Cal Hooper hat vor ein paar Jahren seinen Job als Cop in Chicago aufgegeben und ist nach Ardnakelty gezogen. Was er nun mit seiner freien Zeit macht? Tischlern und den Bewohner des Ortes helfen, wenn seine Hilfe gefragt ist. Und da sind ja auch noch seine Freundin Lena und Ziehtochter Trey. Aber wie heisst es so schön? „Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“ Rachel, die junge Freundin von Eugene Moynihan, hat etwas erfahren, das für den Ort gefährlich sein würde. Was genau, hat sie niemanden gesagt. Dann ist sie verschwunden und die Gerüchteküche brodelt – plötzlich scheinen alle genau zu wissen, was passiert ist. Eine Sensation überbietet die nächste. Interessant, solange man selbst nicht Zentrum der Gerüchte ist. Was hat der selbsternannte King von Ardnakelty, der Grossgrundbesitzer Thommy Moynihan, mit allem zu tun? Es kommt zu diversen Zwischenfällen im Dorf – bricht nun alles auseinander?

Dies war für mich nicht nur das erste Buch dieser Reihe, sondern überhaupt das erste Buch der Autorin. Ich hatte sehr lange Mühe, in die Geschichte hineinzufinden (bis über die Hälfte des Buches), denn ich konnte nicht genau nachvollziehen, wie die Dorfbewohner ticken, weshalb mir die Beziehung zu Lena so distanziert vorkam oder auch wie Cal zu seiner Ziehtochter Trey gekommen ist. Dafür wäre es wohl hilfreich gewesen, die Bände 1 und 2 zu kennen. So blieb für mich alles irgendwie in der Schwebe. Als spannend oder atmosphärisch empfand ich das Buch auch nicht wirklich; die 560 Seiten haben sich ziemlich gezogen. Aufgrund der auf dem Buch aufgedruckten Vorschusslorbeeren „Gekürt zu einem der besten Bücher 2026 von der New York Times, der Financial Times und der Washington Post“ hatte ich hohe Erwartungen. Leider wurden diese nicht erfüllt und daher gibt es von mir nur 2 Sterne, schade.