liebe diese spannung
cal hooper fand ich als hauptfigur wieder richtig interessant. er ist kein ermittler der einfach nur einem fall hinterherjagt sondern selbst eng mit den menschen und dem ort verbunden. dadurch bekommt seine beteiligung an der suche nach rachel eine ganz andere bedeutung. er hilft nicht nur weil er einen fall lösen möchte sondern weil er sich seinen freunden und der gemeinschaft verpflichtet fühlt. genau diese persönliche verbindung hat mir an seiner rolle besonders gut gefallen. was mir bei tana french besonders gefällt ist die art wie psychologische spannung entsteht. ich hatte beim lesen nie das gefühl das mir alles direkt erklärt wird. stattdessen musste ich viele situationen selbst einordnen und überlegen wem ich eigentlich vertrauen kann. gleichzeitig spielt die umgebung eine unglaublich große rolle. die irische landschaft und das dorf wirken wunderschön aber unter dieser oberfläche liegt ständig etwas unangenehm schweres.