Viel Atmosphäre, wenig Spannung
“Wie ein Fluß in der Nacht” ist kein Thriller im klassischen Sinne, sondern vielmehr das Psychogramm eines irischen Ortes. Es gibt zwar ein Verbrechen, denn die Dorfschönheit Rachel, wird ermordet am Rande des Flusses aufgefunden, doch die Aufklärung und die Suche nach dem Mörder stehen keineswegs im Zentrum der Handlung.
Rachel war mit Eugene Maynihan verlobt, dem Sohn des örtliche Großgrundbesitzers. Nicht die Mördersuche und das Verbrechen als solches stehen im Zentrum der Handlung, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen, Dramen, menschliche Abgründe und die Dynamik in dem irischen Dorf. Und wer kann die Dynamik einer Gemeinschaft besser betrachten, als jemand der Mitglied dieser Gemeinschaft ist und doch alles mit Abstand betrachten kann? Diese Rolle kommt dem amerikanischen Ex-Cop Cal Cooper zu, der bereits seit einiger Zeit in Ardnakelty lebt.
Ich habe die beiden ersten Romane aus dieser Reihe nicht gelesen und mir war zunächst auch nicht bewusst, dass es weitere Bände um den ehemaligen amerikanischen Cop Cal Cooper gibt. Ich glaube mir wäre der Einstieg in die Handlung und vor allem der Zugang zu den Charakteren leichter gefallen, wenn ich die ersten beiden Bände gelesen hätte. So fiel es mir zunächst schwer, mich auf die Figuren und die Handlung einzulassen.
Insgesamt habe ich den Roman als eher langatmig und dialoglastig empfunden. Die Gespräch und Kontakte der Dorfbewohner sind dabei häufig in Belanglosigkeiten und Dorfklatsch geendet. Das trug zwar durchaus zur Atmosphäre und zur Darstellung der Dorfgemeinschaft bei, hat meinen Lesefluss aber immer wieder gebremst.
Sehr gut gefallen hat mir hingegen der Schreibstil von Tana French. Ich mag ihre Art, Sprach einzusetzen und Metaphern zu verwenden. Auch die Entwicklung der Figuren fand ich sehr spannend zu verfolgen. Gerade die vielschichtigen Figuren und ihre Beziehungen untereinander sind die Stärke des Romans.
Rachel war mit Eugene Maynihan verlobt, dem Sohn des örtliche Großgrundbesitzers. Nicht die Mördersuche und das Verbrechen als solches stehen im Zentrum der Handlung, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen, Dramen, menschliche Abgründe und die Dynamik in dem irischen Dorf. Und wer kann die Dynamik einer Gemeinschaft besser betrachten, als jemand der Mitglied dieser Gemeinschaft ist und doch alles mit Abstand betrachten kann? Diese Rolle kommt dem amerikanischen Ex-Cop Cal Cooper zu, der bereits seit einiger Zeit in Ardnakelty lebt.
Ich habe die beiden ersten Romane aus dieser Reihe nicht gelesen und mir war zunächst auch nicht bewusst, dass es weitere Bände um den ehemaligen amerikanischen Cop Cal Cooper gibt. Ich glaube mir wäre der Einstieg in die Handlung und vor allem der Zugang zu den Charakteren leichter gefallen, wenn ich die ersten beiden Bände gelesen hätte. So fiel es mir zunächst schwer, mich auf die Figuren und die Handlung einzulassen.
Insgesamt habe ich den Roman als eher langatmig und dialoglastig empfunden. Die Gespräch und Kontakte der Dorfbewohner sind dabei häufig in Belanglosigkeiten und Dorfklatsch geendet. Das trug zwar durchaus zur Atmosphäre und zur Darstellung der Dorfgemeinschaft bei, hat meinen Lesefluss aber immer wieder gebremst.
Sehr gut gefallen hat mir hingegen der Schreibstil von Tana French. Ich mag ihre Art, Sprach einzusetzen und Metaphern zu verwenden. Auch die Entwicklung der Figuren fand ich sehr spannend zu verfolgen. Gerade die vielschichtigen Figuren und ihre Beziehungen untereinander sind die Stärke des Romans.