Eine Einladung

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mami_2015 Avatar

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Wie oft sagen wir Ja, obwohl wir Nein meinen? Wie oft erklären wir uns, rechtfertigen unsere Entscheidungen oder haben ein schlechtes Gewissen, nur weil wir jemanden enttäuschen könnten? Genau hier setzt dieses Buch mit einem Thema an, das vermutlich viel mehr Menschen betrifft, als sie zugeben möchten.

Was mir an diesem Titel besonders gefällt, ist die Botschaft dahinter: Grenzen zu setzen bedeutet nicht, unfreundlich oder egoistisch zu sein. Es bedeutet, sich selbst genauso ernst zu nehmen wie andere. Nicht jede Erwartung muss erfüllt, nicht jede Diskussion geführt und nicht jede Entscheidung von anderen verstanden werden.

Ich finde den Gedanken befreiend, dass man nicht immer alles diplomatisch verpacken, endlos erklären oder mit einem Lächeln überspielen muss. Man darf freundlich sein und trotzdem konsequent bleiben. Man darf Verständnis haben, ohne die Verantwortung für die Gefühle anderer zu übernehmen. Und man darf Nein sagen, ohne daraus eine stundenlange Gewissensfrage zu machen.

Der provokante Titel bringt genau das auf den Punkt: Manchmal wäre ein innerliches „F**k you“ tatsächlich die ehrlichste Reaktion – nicht aus Wut oder Respektlosigkeit, sondern als klares Zeichen dafür, dass die eigenen Grenzen erreicht sind.