Karat

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terrorkruemel291 Avatar

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Schon der Titel „Wie viele Leben kostet ein Karat?“ hat mich neugierig gemacht, weil man bei Gold normalerweise zuerst an etwas Schönes, Wertvolles und vielleicht auch an Schmuck denkt. Die Leseprobe hat diesen Gedanken bei mir ziemlich schnell verändert. Plötzlich steckt hinter einem kleinen Stück Gold eine ganze Geschichte aus Menschen, Arbeit, Geld und Ungerechtigkeit.

Besonders interessant finde ich, dass Guya Merkle nicht nur von außen auf das Thema schaut, sondern selbst aus der Schmuckbranche kommt und ihre eigenen Erfahrungen mit einbringt. Dadurch wirkt das Ganze für mich viel persönlicher und glaubwürdiger.

Ich hatte nach der Leseprobe tatsächlich das Gefühl, meinen eigenen Blick auf Gold ein Stück weit hinterfragen zu müssen. Genau solche Bücher mag ich: Sie liefern nicht nur Informationen, sondern lassen einen danach noch weiterdenken. Ich würde sehr gerne erfahren, welche Geschichten noch dahinterstecken und ob die Autorin auch konkrete Wege aus diesen problematischen Strukturen aufzeigt.