Spannend
Bei diesem Buch hat mich schon der Titel neugierig gemacht, weil ich mir ehrlich gesagt noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe, woher das Gold in unserem Schmuck eigentlich kommt. Und genau deshalb fand ich den Einstieg in die Leseprobe ziemlich eindrücklich.
Besonders die Szene in der Goldmine in Peru ist mir hängen geblieben. Zu lesen, wie selbstverständlich dort mit Quecksilber gearbeitet wird und welchen Bedingungen die Menschen dabei ausgesetzt sind, fand ich erschreckend. Gleichzeitig mochte ich, dass die Autorin nicht einfach nur Fakten aufzählt, sondern selbst vor Ort ist und sehr persönlich von ihren Erfahrungen erzählt.
Überrascht hat mich dann ihre eigene Geschichte. Sie ist mit Schmuck und Gold aufgewachsen und beschreibt eine Welt voller Edelsteine, internationaler Geschäftsreisen und teilweise ziemlich absurder Luxusmomente. Gerade dieser Gegensatz zu den Zuständen in der Goldmine könnte kaum größer sein.
Auch die Geschichte ihres Vaters und sein plötzlicher Tod haben der Leseprobe für mich noch einmal eine ganz andere, persönliche Ebene gegeben. Man versteht dadurch immer besser, wie Guya Merkle überhaupt an den Punkt gekommen ist, an dem sie sich kritisch mit einer Industrie auseinandersetzt, die gleichzeitig ein großer Teil ihrer eigenen Familiengeschichte ist.
Ich möchte nach der Leseprobe vor allem mehr darüber erfahren, welche Wege unser Gold eigentlich zurücklegt, bevor es bei uns als Schmuckstück landet und welche Möglichkeiten es gibt, Gold fairer und verantwortungsvoller zu gewinnen. Das ist definitiv ein Thema, über das ich bisher viel zu wenig wusste.
Besonders die Szene in der Goldmine in Peru ist mir hängen geblieben. Zu lesen, wie selbstverständlich dort mit Quecksilber gearbeitet wird und welchen Bedingungen die Menschen dabei ausgesetzt sind, fand ich erschreckend. Gleichzeitig mochte ich, dass die Autorin nicht einfach nur Fakten aufzählt, sondern selbst vor Ort ist und sehr persönlich von ihren Erfahrungen erzählt.
Überrascht hat mich dann ihre eigene Geschichte. Sie ist mit Schmuck und Gold aufgewachsen und beschreibt eine Welt voller Edelsteine, internationaler Geschäftsreisen und teilweise ziemlich absurder Luxusmomente. Gerade dieser Gegensatz zu den Zuständen in der Goldmine könnte kaum größer sein.
Auch die Geschichte ihres Vaters und sein plötzlicher Tod haben der Leseprobe für mich noch einmal eine ganz andere, persönliche Ebene gegeben. Man versteht dadurch immer besser, wie Guya Merkle überhaupt an den Punkt gekommen ist, an dem sie sich kritisch mit einer Industrie auseinandersetzt, die gleichzeitig ein großer Teil ihrer eigenen Familiengeschichte ist.
Ich möchte nach der Leseprobe vor allem mehr darüber erfahren, welche Wege unser Gold eigentlich zurücklegt, bevor es bei uns als Schmuckstück landet und welche Möglichkeiten es gibt, Gold fairer und verantwortungsvoller zu gewinnen. Das ist definitiv ein Thema, über das ich bisher viel zu wenig wusste.