Ein Augenöffner über Gold & globale Zusammenhänge
„Wie viele Leben kostet ein Karat?“ ist ein Buch, was hinter die Kulissen des Goldhandels blickt. Schon zu Beginn lernt man Guya Merkle persönlich kennen. Die Einleitung zeigt ihren persönlichen Weg und ihre Motivation, sich mit diesem komplexen Thema auseinanderzusetzen.
Besonders interessant fand ich, dass die Autorin sich sehr engagiert zeigt und auch selbst zu den Abbaugebieten reist. Man erfährt, welche Bedeutung Gold tatsächlich für unsere Welt hat – nicht nur für Schmuck, sondern ebenso für die Industrie, Elektronik und natürlich für unser Finanz- und Geldsystem.
Sehr informativ fand ich auch die historischen Hintergründe zum Goldhandel und zur Entstehung unseres heutigen Geldsystems.
Gleichzeitig beleuchtet sie das enorme Gefälle zwischen den Ländern, in denen Rohstoffe gefördert werden, und den Konsummärkten der reicheren Länder. Sie zeigt die Mechanismen des Rohstoffkapitalismus auf und macht deutlich, wie verzwickt die Lage ist - besonders wenn man etwas an den Strukturen verändern möchte.
Das Buch war für mich augenöffnend, da mir die Ausbeutung der ärmeren Ländern im Zusammenhang mit der Goldhandel in diesem Maße nicht bewusst war. Es lädt ein, genauer hinzuschauen und sich mit den eigenen Vorstellungen von Wohlstand und Verantwortung auseinanderzusetzen.
Besonders interessant fand ich, dass die Autorin sich sehr engagiert zeigt und auch selbst zu den Abbaugebieten reist. Man erfährt, welche Bedeutung Gold tatsächlich für unsere Welt hat – nicht nur für Schmuck, sondern ebenso für die Industrie, Elektronik und natürlich für unser Finanz- und Geldsystem.
Sehr informativ fand ich auch die historischen Hintergründe zum Goldhandel und zur Entstehung unseres heutigen Geldsystems.
Gleichzeitig beleuchtet sie das enorme Gefälle zwischen den Ländern, in denen Rohstoffe gefördert werden, und den Konsummärkten der reicheren Länder. Sie zeigt die Mechanismen des Rohstoffkapitalismus auf und macht deutlich, wie verzwickt die Lage ist - besonders wenn man etwas an den Strukturen verändern möchte.
Das Buch war für mich augenöffnend, da mir die Ausbeutung der ärmeren Ländern im Zusammenhang mit der Goldhandel in diesem Maße nicht bewusst war. Es lädt ein, genauer hinzuschauen und sich mit den eigenen Vorstellungen von Wohlstand und Verantwortung auseinanderzusetzen.