Mit offenen Augen durch Lenas Chaos
Ich habe Melanies Buch gelesen und es hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits fand ich es spannend, Lena auf ihrem Italien-Trip zu begleiten, die ganzen Vorbereitungen, das Packen, die Planung – das kam mir alles sehr vertraut vor. Als Mutter, die versucht, Job, Familie und ein bisschen eigenes Leben unter einen Hut zu bekommen, konnte ich mich in ihrem Perfektionismus und ihrem Kontrollbedürfnis wiedererkennen.
Aber gleichzeitig habe ich oft gedacht: So richtig mitreißen konnte mich die Geschichte nicht. Die vielen kleinen Katastrophen – vom Ohnmachtsmoment bis zum VW-Bus, der immer wieder streikt – waren zwar amüsant, aber für mich etwas zu überdreht. Manche Passagen fühlten sich an, als wollte das Buch unbedingt zeigen, wie „voll“ Lenas Leben ist, und das hat mich eher erschöpft als berührt. Dennoch gibt es Momente, die mir gefallen haben. Die Gedanken über Loslassen, Verantwortung und den eigenen Anspruch, alles perfekt zu machen, sind realistisch und nachvollziehbar. Auch die Beschreibungen von Italien – die Landschaft, das Essen – haben mir gefallen, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe hätten und nicht alles so sehr von To-Do-Listen und Perfektionismus bestimmt wird. Insgesamt ist das Buch für mich keine leichte, romantische Sommerlektüre, sondern eher ein Einblick in das Leben einer Frau, die viel jongliert, viel denkt und versucht, sich selbst nicht zu verlieren. Ich habe es gelesen, weil die Idee spannend ist, aber ich habe es nicht so gefühlt wie die Protagonistin – eher beobachtet, manchmal amüsiert, manchmal irritiert.
Aber gleichzeitig habe ich oft gedacht: So richtig mitreißen konnte mich die Geschichte nicht. Die vielen kleinen Katastrophen – vom Ohnmachtsmoment bis zum VW-Bus, der immer wieder streikt – waren zwar amüsant, aber für mich etwas zu überdreht. Manche Passagen fühlten sich an, als wollte das Buch unbedingt zeigen, wie „voll“ Lenas Leben ist, und das hat mich eher erschöpft als berührt. Dennoch gibt es Momente, die mir gefallen haben. Die Gedanken über Loslassen, Verantwortung und den eigenen Anspruch, alles perfekt zu machen, sind realistisch und nachvollziehbar. Auch die Beschreibungen von Italien – die Landschaft, das Essen – haben mir gefallen, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe hätten und nicht alles so sehr von To-Do-Listen und Perfektionismus bestimmt wird. Insgesamt ist das Buch für mich keine leichte, romantische Sommerlektüre, sondern eher ein Einblick in das Leben einer Frau, die viel jongliert, viel denkt und versucht, sich selbst nicht zu verlieren. Ich habe es gelesen, weil die Idee spannend ist, aber ich habe es nicht so gefühlt wie die Protagonistin – eher beobachtet, manchmal amüsiert, manchmal irritiert.