Selbstfindung unter der Sonne Italiens.

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fönbo Avatar

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Melanie Pignitter nimmt uns mit auf eine Reise, die sich sofort nach warmem Asphalt und dem Duft von Zitronen anfühlt.

Die Autorin schreibt so nahbar und ehrlich, dass man sich beim Lesen direkt auf die Beifahrerseite ihres Lebens gesetzt fühlt. Ihre Gedanken zur eigenen Erschöpfung und dem Wunsch nach einem radikalen Neustart klingen absolut authentisch und ungeschönt.

Die Passagen über das "Dazwischensein" im Leben greifen ein Gefühl auf, das wohl viele von uns kennen. Die italienische Kulisse dient dabei nicht nur als hübsche Deko, sondern wird zum Spiegelbild ihrer eigenen Sehnsüchte.

Der Schreibstil ist leichtfüßig, hat aber eine emotionale Tiefe, die einen immer wieder kurz innehalten lässt.

Pignitter schafft es, die Schwere eines Burnouts mit der Leichtigkeit des italienischen Lebensgefühls zu verweben.

Es ist ein Buch, das Mut macht, die eigenen Bedürfnisse endlich wieder über die Erwartungen anderer zu stellen.