Der Einstieg wirkt sehr nah am Alltag. Man erkennt schnell, wie überfordert Lena ist und wie sehr sie versucht, alles perfekt zu machen. Dadurch wirkt ihre Situation sehr nachvollziehbar. Die Reise nach Italien fühlt sich wie ein Wendepunkt an, bei dem sie Abstand von ihrem stressigen Leben bekommt. Besonders schön finde ich die Idee, dass Begegnungen und kleine Momente ihr helfen, wieder mehr zu sich selbst zu finden. Eine Geschichte über Selbstfürsorge, Neuanfang und das Loslassen von zu hohen Erwartungen.