Zwischen Pasta, Pannen und Selbstfindung

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emi1984 Avatar

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Das Cover von „Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello“ wirkt sommerlich, leicht und voller italienischer Lebensfreude. Schon beim Titel bekommt man sofort Lust auf Sonne, Meer und eine Reise, die nicht nur durch Italien führt, sondern auch zu sich selbst.

Der Einstieg in die Geschichte fühlt sich sehr nah am Alltag an. Lena ist eine Figur, in der sich wahrscheinlich viele Menschen wiederfinden können: ständig beschäftigt, immer für andere da und dabei selbst oft am Limit. Melanie Pignitter beschreibt diese Überforderung sehr nachvollziehbar. Man spürt sofort, wie sehr Lena versucht, allem gerecht zu werden – bis ihr Körper schließlich die Notbremse zieht.

Die Idee mit der spontanen Reise im alten Bulli Richtung Italien gefällt mir besonders gut. Zwischen Pannen, Begegnungen und italienischem Lebensgefühl scheint Lena Schritt für Schritt zu erkennen, dass Selbstwert nicht von Leistung abhängt. Das klingt nach einer warmherzigen Geschichte mit Humor, Emotionen und vielen kleinen Erkenntnissen.

Ich erwarte einen Roman, der zum Nachdenken anregt, aber gleichzeitig leicht und unterhaltsam bleibt. Weiterlesen würde ich sehr gern, weil mich interessiert, wie sich Lena auf ihrer Reise verändert – und welche Menschen und Erfahrungen ihr helfen, sich selbst wiederzufinden.