Ein Wiedersehen, das man sich gewünscht hat – Italien-Gefühl pur!

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julia_1311 Avatar

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Nachdem ich den ersten Teil bereits geliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, in diese Fortsetzung einzutauchen – und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil! "Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello" schafft es mühelos, den warmen, humorvollen und zugleich berührenden Ton des ersten Buches wieder aufzunehmen und noch eine Schippe draufzulegen.

Melanie Pignitter hat ein besonderes Talent dafür, Selbstfindung nicht als schweren, drögen Prozess zu erzählen, sondern als etwas, das mit Leichtigkeit, Witz und ganz viel Lebensfreude daherkommt. Man taucht förmlich ein in die italienische Atmosphäre – man riecht förmlich die Pasta, schmeckt den Limoncello und spürt die Sonne Italiens auf der Haut. Diese sinnliche, bildhafte Sprache ist einfach ein Fest für alle Sinne.

Was mich besonders begeistert hat: Die Weiterentwicklung der Protagonistin fühlt sich absolut authentisch an. Man merkt, dass hier jemand schreibt, der Selbstfindung, Zweifel und dieses wunderbare Gefühl des "Bei-sich-selbst-Ankommens" wirklich versteht. Die Mischung aus Humor, Herzschmerz und Hoffnung ist perfekt austariert – man lacht auf einer Seite und ist auf der nächsten den Tränen nahe.

Auch die Nebencharaktere sind wieder liebevoll gezeichnet und tragen viel zur Wärme der Geschichte bei. Italien selbst wird quasi zum Charakter – mit all seiner Lebenslust, seinem Chaos und seiner unvergleichlichen Gastfreundschaft.

Für mich ist dieses Buch der Beweis, dass eine Fortsetzung nicht nur an einen großartigen ersten Teil anknüpfen, sondern ihn sogar noch übertreffen kann. Eine wunderschöne, warmherzige Geschichte über das Ankommen bei sich selbst – mit ganz viel Dolce Vita zwischendurch. Absolute Leseempfehlung, am besten mit einem Glas Limoncello in der Hand!