Langweilige Fortsetzung

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la calavera catrina Avatar

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Eine Fortsetzung von «Wiedersehen mit mir selbst», diesmal zwischen Pasta und Limoncello, als in sich abgeschlossene Geschichte mit neuer Hauptfigur und gleichem Grundthema: Selbstfindung und Solo-Sommer-Roadtrip nach Italien.

Eva leiht ihrer gestressten Workaholic-Freundin Lena ihren geliebten VW-Bus Berta. Diese nimmt das Angebot erst widerwillig an, startet dann aber mit einem perfekt ausgearbeitetem Plan und einer Bucket List ihrer Tochter in den Urlaub. Der Plan und das Vorhaben, von unterwegs arbeiten zu können, geht natürlich baden und Lena lernt den Moment zu genießen und sich selbst als wertvoll zu erachten, auch wenn es nicht perfekt läuft.

Ich mochte die Basisidee aus Roman und Coaching, die stimmungsvollen Illustrationen und die positive Grundhaltung, die sich auch in den Affirmationen zum Ende des Kapitels zeigt, aber ich stoße bei der Umsetzung an meine Grenzen. Für mich war es eine übertrieben berieselnde Schönfärberei ohne Höhepunkte mit offenkundigen Binsenweisheiten ohne Ecken und Kanten.

Wer eine Geschichte mit Impulsen zum innenren Kritiker sucht, die man nicht zwischen den Zeilen suchen muss, und eine positive Handlung braucht, der man auch nach einem langen Arbeitstag noch folgen kann, könnte mit dem Buch und dem sommerlichen Urlaubsfeeling vielleicht Freude haben.