Super spannend!
Der Einstieg zieht einen richtig gut in diese raue, abgelegene Schweizer Bergwelt hinein. Besonders hat mir der Perspektivwechse gefallenl: Erst reist man als anonymer Besucher im Hier und Jetzt zum Wildbodenhaus, verunglückt metaphorisch im Unwetter, und plötzlich wacht man mitten im Jahr 1933 an der Seite von Erna Schilling und Ernst Ludwig Kirchner auf. Das erzeugt sofort eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre.
Die Sprache ist dabei richtig stark. Sie wirkt einerseits elegant, fast schon poetisch, transportiert aber gleichzeitig eine spürbare, melancholische Schwere. Die Sätze fangen die psychische Anspannung der Figuren, Kirchners Sucht nach Eukodal, seine Zahnschmerzen und Ernas tiefe Schwermut, unheimlich intensiv ein.
Nach diesem Vorgeschmack will ich jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die düstere Vorahnung auf eine nahende Tragödie liegt wie eine Nebelwand über der Szenerie. Ob die Dorfbewohner Kirchners Kunst annehmen, wie sich das Beziehungsdrama zwischen Erna und ihm zuspitzt, all das macht extrem neugierig auf den restlichen Roman!
Die Sprache ist dabei richtig stark. Sie wirkt einerseits elegant, fast schon poetisch, transportiert aber gleichzeitig eine spürbare, melancholische Schwere. Die Sätze fangen die psychische Anspannung der Figuren, Kirchners Sucht nach Eukodal, seine Zahnschmerzen und Ernas tiefe Schwermut, unheimlich intensiv ein.
Nach diesem Vorgeschmack will ich jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die düstere Vorahnung auf eine nahende Tragödie liegt wie eine Nebelwand über der Szenerie. Ob die Dorfbewohner Kirchners Kunst annehmen, wie sich das Beziehungsdrama zwischen Erna und ihm zuspitzt, all das macht extrem neugierig auf den restlichen Roman!