Ein schönes Buch: Mitreißend, berührend, ergreifend

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monica Avatar

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Der Roman beschreibt das Leben von Ernst Ludwig Kirchner und seiner Frau / Lebensgefährtin (zu damaliger Zeit ein wichtiger Unterschied, vor allem nach dem Tod des Künstlers) Erna Schilling in einem Haus in Wildboden bei Davos in der Zeit von 1936 bis 1938. Wir erfahren in Rückblicken von der Zeit davor in Berlin und Fehmarn, nach der sich vor allem Erna zurück sehnt. Sie ist in Wildboden auf sich allein gestellt mit dem kranken und zunehmend verwirrten Maler, für den sie sorgt und sich zunehmend Sorgen macht. Ihre eigene Einsamkeit und Schwermut nehmen zu und ihr scheint das Gerede im Dorf über sie und Kirchner zuzusetzen.
Nicht alles wird eindeutig geklärt, wie beispielsweise der Tod des Malers. Auch ist nicht immer deutlich, ob es sich um Träume, Fantasien oder reale Vorkommnisse handelt. So bleibt einiges rätselhaft.
Mir gefällt, dass Erna Schilling die eigentliche Hauptperson ist, die vermutlich im Schatten des Malers stand. Hier kommt sie nun zu Wort und schildert ihre Sicht auf das Leben mit Kirchner.
Ein schön erzählter Roman mit einem farbenfrohen Einband über den Künstler Ernst Ludwig Kirchner und seine Frau Erna Schilling, der ihr Andenken bewahrt und mein Interesse an diesen Personen geweckt hat.