Gemeinsam einsam im Exil
In Constantin Liebs Wildboden verfolgen wir in mehreren Erzählperspektiven den Künstler Ernst Ludwig Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schillinger. Wir erleben die Hochs und Tiefs, den Medikamentenmissbrauch und die wachsende psychische Belastung des Künstlers sowie die niedergedrückte Stimmung und Ängstlichkeit Ernas inmitten einer bedrohlichen Stimmung, in der die Nationalsozialisten in der Schweiz immer mehr an Einfluss gewinnen.
In verschiedenen Erzählperspektiven werden Situationen aus verschiedenen Sichtweisen geschildert, die mir durchaus geholfen haben, einen Einblick in die verschiedenen Personen zu bekommen sowie die Situation gut überblicken zu können.
Der Schreibstil ist fast schon poetisch zu nennen, sehr lebendig werden die verschiedenen Szenerien, vor allem die Landschaft beschrieben. Der Roman lebt von der atmosphärischen Beschreibung, die Spannung und auch die emotionale Tiefe des Buches entsteht über den besonderen Schreibstil,
Die eingewebten historischen Fakten geben dem Buch nochmal eine weitere beklemmende Komponente, dies verleiht dem Roman eine etwas düstere Stimmung, da die Drohung des Krieges wie ein baumelndes Damoklesschwert immer über den Figuren hängt.
Auch wenn dieses Buch einen unfassbar guten, hich literarischen Schreibstil hatte, konnte mich leider der emotionale Teil der Geschichte nicht fesseln. Allerdings hat der Roman es durch historische Fakten und durch die Stimmung es geschafft, dass ich trotzdem einen angenehmen Lesefluss hatte und das Buch nicht aus der Hand legen wollte, daher würde ich dem Buch vier Sterne geben.
Wildboden würde ich jedem empfehlen, der historische Romane einen lebendigen Schreibstil liebt und bereit für eine durchaus tiefgründige und emotional nachdenkliche Geschichte ist.
In verschiedenen Erzählperspektiven werden Situationen aus verschiedenen Sichtweisen geschildert, die mir durchaus geholfen haben, einen Einblick in die verschiedenen Personen zu bekommen sowie die Situation gut überblicken zu können.
Der Schreibstil ist fast schon poetisch zu nennen, sehr lebendig werden die verschiedenen Szenerien, vor allem die Landschaft beschrieben. Der Roman lebt von der atmosphärischen Beschreibung, die Spannung und auch die emotionale Tiefe des Buches entsteht über den besonderen Schreibstil,
Die eingewebten historischen Fakten geben dem Buch nochmal eine weitere beklemmende Komponente, dies verleiht dem Roman eine etwas düstere Stimmung, da die Drohung des Krieges wie ein baumelndes Damoklesschwert immer über den Figuren hängt.
Auch wenn dieses Buch einen unfassbar guten, hich literarischen Schreibstil hatte, konnte mich leider der emotionale Teil der Geschichte nicht fesseln. Allerdings hat der Roman es durch historische Fakten und durch die Stimmung es geschafft, dass ich trotzdem einen angenehmen Lesefluss hatte und das Buch nicht aus der Hand legen wollte, daher würde ich dem Buch vier Sterne geben.
Wildboden würde ich jedem empfehlen, der historische Romane einen lebendigen Schreibstil liebt und bereit für eine durchaus tiefgründige und emotional nachdenkliche Geschichte ist.