Keine leichte Kost
„Wildboden“ ist ein ruhiger und eindrucksvoller historischer Roman über den Maler Ernst Ludwig Kirchner und seine Lebensgefährtin Erna Schilling. Das Cover hat mir sofort gefallen. Es passt mit seiner besonderen Stimmung sehr gut zur Geschichte und macht neugierig.
Der Roman erzählt von den letzten gemeinsamen Jahren der beiden in den Schweizer Bergen. Dabei geht es um ihre Beziehung, Kirchners psychische Erkrankung, seine Morphiumsucht und die Auswirkungen der politischen Ereignisse der Zeit. Obwohl man weiß, dass die Geschichte kein glückliches Ende nimmt, verzichtet das Buch auf unnötige Spannung und konzentriert sich auf die Gefühle und das Leben der Figuren.
Der Schreibstil ist ruhig und bildhaft. Man kann sich die Landschaft und die Atmosphäre gut vorstellen. An einigen Stellen hätte die Handlung für mich etwas schneller vorangehen dürfen, trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt berührt. Besonders Erna fand ich als Figur sehr interessant. Sie kümmert sich um Kirchner, stellt ihre eigenen Wünsche oft zurück und wirkt dabei sehr authentisch.
Mir hat gefallen, dass der Roman historische Fakten mit einer emotionalen Geschichte verbindet. Man erfährt viel über das Leben des Künstlerpaares, ohne dass das Buch wie ein Sachbuch wirkt.
Der Roman erzählt von den letzten gemeinsamen Jahren der beiden in den Schweizer Bergen. Dabei geht es um ihre Beziehung, Kirchners psychische Erkrankung, seine Morphiumsucht und die Auswirkungen der politischen Ereignisse der Zeit. Obwohl man weiß, dass die Geschichte kein glückliches Ende nimmt, verzichtet das Buch auf unnötige Spannung und konzentriert sich auf die Gefühle und das Leben der Figuren.
Der Schreibstil ist ruhig und bildhaft. Man kann sich die Landschaft und die Atmosphäre gut vorstellen. An einigen Stellen hätte die Handlung für mich etwas schneller vorangehen dürfen, trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt berührt. Besonders Erna fand ich als Figur sehr interessant. Sie kümmert sich um Kirchner, stellt ihre eigenen Wünsche oft zurück und wirkt dabei sehr authentisch.
Mir hat gefallen, dass der Roman historische Fakten mit einer emotionalen Geschichte verbindet. Man erfährt viel über das Leben des Künstlerpaares, ohne dass das Buch wie ein Sachbuch wirkt.