Kunst und Einsamkeit
Der Roman ist in drei Teile unterteilt. Jeder Teil beginnt mit einem kurzen Blick in die Gegenwart, bevor die Geschichte von Erna und Kirchner weitererzählt wird. Die Gegenwart wird aus der „man“ Perspektive beschrieben, die fand ich hätte auch weggelassen werden können.
Am meisten beschäftigt hat mich aber Erna. Immer wieder hofft sie, dass Kirchner sich verändert und stellt dabei ihre eigenen Bedürfnisse komplett hinten an. Ich habe mir beim Lesen so oft gewünscht, dass sie einfach geht, vor allem weil sie mit ihrer Freundin eigentlich jemanden an ihrer Seite hat, der ihr immer wieder die Augen öffnen möchte.
Auch Kirchners Schmerzmittelabhängigkeit fand ich interessant dargestellt. Sie wird nicht dramatisiert, sondern gehört einfach zu seinem Alltag. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass er immer überzeugt davon ist, alles besser zu wissen. Dadurch bleibt die Beziehung zwischen den beiden für mich bis zum Schluss schwer greifbar.
Gut gefallen hat mir außerdem, dass auch die Auswirkungen der nationalsozialistischen Ideologie auf die Schweiz und die Kunst thematisiert werden. Auch ein Grund wieso es mit Kirchner immer mehr Berg ab geht, da seine Kunst nun als entartet abgestempelt ist.
Ein sehr gelungenes Buch!
Am meisten beschäftigt hat mich aber Erna. Immer wieder hofft sie, dass Kirchner sich verändert und stellt dabei ihre eigenen Bedürfnisse komplett hinten an. Ich habe mir beim Lesen so oft gewünscht, dass sie einfach geht, vor allem weil sie mit ihrer Freundin eigentlich jemanden an ihrer Seite hat, der ihr immer wieder die Augen öffnen möchte.
Auch Kirchners Schmerzmittelabhängigkeit fand ich interessant dargestellt. Sie wird nicht dramatisiert, sondern gehört einfach zu seinem Alltag. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass er immer überzeugt davon ist, alles besser zu wissen. Dadurch bleibt die Beziehung zwischen den beiden für mich bis zum Schluss schwer greifbar.
Gut gefallen hat mir außerdem, dass auch die Auswirkungen der nationalsozialistischen Ideologie auf die Schweiz und die Kunst thematisiert werden. Auch ein Grund wieso es mit Kirchner immer mehr Berg ab geht, da seine Kunst nun als entartet abgestempelt ist.
Ein sehr gelungenes Buch!