Kunst und Liebe und Nazis
Das Cover dieses Romans könnte trotz dem Gegensatz aus Farben und Schatten fast trügen weil es nach (schweizerischer) Idylle aussieht und das Buch schon früh klarmacht, dass es das nicht ist.
Der Roman hat seinen Schwerpunkt in der Beziehung von Kirchner und Schilling zueinander, die durch ein extremes Machtgefälle gekennzeichnet ist. Erna, die für Kirchner alle administrativen Aufgaben erledigt, von ihm fasziniert ist und gleichzeitig mit ihren eigenen Dämonen kämpft. Kirchner hingegen ist meistens mit seiner Kunst und Eukodalsucht beschäftigt und hat nur wenig Zuneigung für Erna übrig und doch scheint ihre Verbundenheit immer wieder durch.
Geprägt ist der Roman auch von dem Erstarken des Nationalsozialismus in der Schweiz, was eine sehr interessante zeitgeschichtliche Ebene hinzufügt.
Spannend fand ich das Buch auch weil die Bilder von Kirchner mich nie in reine Ekstase versetzt aber immer fasziniert haben und ich mich gefragt habe woran es liegt, mich aber nie näher damit beschäftigt habe. Nach der Lektüre des Buches weiß man es.
Die Sprache des Buches hat mir außerordentlich gut gefallen. Trotz des herausfordernden Themas ist es sehr gut zu lesen und driftet nie ins pathetische, sondern bleibt verletzlich und manchmal auch schonungslos.
Wildboden ist der Name des gleichnamigen Ortes indem das Haus Kirchners steht. Anhand des Hauses werden geschickt mehrere Ebenen verwoben und die Geschichte so auch in die Moderne geholt, was ich angesichts der geschichtlichen Hintergründe auch für die Gegenwart spannend finde (und man erfährt, dass man das Haus von Erna und Kirchner tatsächlich besuchen kann).
Ich habe das Buch verschlungen und werde es sehr gerne weiterempfehlen. Empfehlen würde ich das Buch allen, die gerne mehr erfahren wollen. Mehr über Liebe und ihre Zwischentöne, mehr über Kunst und mehr über die Zeit des Nationalsozialismus und wie er sich auf die sogenannten „entarteten“ Künstler auswirken konnte.
Der Roman hat seinen Schwerpunkt in der Beziehung von Kirchner und Schilling zueinander, die durch ein extremes Machtgefälle gekennzeichnet ist. Erna, die für Kirchner alle administrativen Aufgaben erledigt, von ihm fasziniert ist und gleichzeitig mit ihren eigenen Dämonen kämpft. Kirchner hingegen ist meistens mit seiner Kunst und Eukodalsucht beschäftigt und hat nur wenig Zuneigung für Erna übrig und doch scheint ihre Verbundenheit immer wieder durch.
Geprägt ist der Roman auch von dem Erstarken des Nationalsozialismus in der Schweiz, was eine sehr interessante zeitgeschichtliche Ebene hinzufügt.
Spannend fand ich das Buch auch weil die Bilder von Kirchner mich nie in reine Ekstase versetzt aber immer fasziniert haben und ich mich gefragt habe woran es liegt, mich aber nie näher damit beschäftigt habe. Nach der Lektüre des Buches weiß man es.
Die Sprache des Buches hat mir außerordentlich gut gefallen. Trotz des herausfordernden Themas ist es sehr gut zu lesen und driftet nie ins pathetische, sondern bleibt verletzlich und manchmal auch schonungslos.
Wildboden ist der Name des gleichnamigen Ortes indem das Haus Kirchners steht. Anhand des Hauses werden geschickt mehrere Ebenen verwoben und die Geschichte so auch in die Moderne geholt, was ich angesichts der geschichtlichen Hintergründe auch für die Gegenwart spannend finde (und man erfährt, dass man das Haus von Erna und Kirchner tatsächlich besuchen kann).
Ich habe das Buch verschlungen und werde es sehr gerne weiterempfehlen. Empfehlen würde ich das Buch allen, die gerne mehr erfahren wollen. Mehr über Liebe und ihre Zwischentöne, mehr über Kunst und mehr über die Zeit des Nationalsozialismus und wie er sich auf die sogenannten „entarteten“ Künstler auswirken konnte.