Kunst und Verlust
Wildboden von Constantin Lieb hat mich sehr beeindruckt. Besonders spannend fand ich, dass der Roman nicht den berühmten Maler Ernst Ludwig Kirchner in den Mittelpunkt stellt, sondern Erna Schilling – die Frau, die ihn über viele Jahre begleitet und unterstützt hat.
Der Roman erzählt eindrucksvoll von ihrer Beziehung, die von Liebe, psychischen Belastungen und den politischen Umbrüchen der Zeit geprägt ist. Dabei geht es nicht nur um Kunst, sondern vor allem um Verlust, Loyalität und die Frage, wie man weitermacht, wenn das eigene Leben plötzlich aus den Fugen gerät.
Besonders gefallen hat mir der atmosphärische Schreibstil. Die Schweizer Bergwelt, die Einsamkeit und die innere Zerrissenheit der Figuren werden so lebendig beschrieben, dass man schnell in die Geschichte eintaucht. Wildboden ist für mich ein ruhiger, bewegender Roman, der lange nachwirkt und Lust macht, sich auch mit der historischen Persönlichkeit hinter der Geschichte näher zu beschäftigen.
Der Roman erzählt eindrucksvoll von ihrer Beziehung, die von Liebe, psychischen Belastungen und den politischen Umbrüchen der Zeit geprägt ist. Dabei geht es nicht nur um Kunst, sondern vor allem um Verlust, Loyalität und die Frage, wie man weitermacht, wenn das eigene Leben plötzlich aus den Fugen gerät.
Besonders gefallen hat mir der atmosphärische Schreibstil. Die Schweizer Bergwelt, die Einsamkeit und die innere Zerrissenheit der Figuren werden so lebendig beschrieben, dass man schnell in die Geschichte eintaucht. Wildboden ist für mich ein ruhiger, bewegender Roman, der lange nachwirkt und Lust macht, sich auch mit der historischen Persönlichkeit hinter der Geschichte näher zu beschäftigen.