Ludwig malt wie andere Schreiben und Constantin Lieb schreibt vllt wie Ludwig malte
Ein historisch biographischer Roman über einen Maler und seine Lebensgefährtin in der Abgeschiedenheit der Schweizer Berge. An und für sich kein Thema, bei dem ich sofort zum Buch gegriffen hätte. Aber dieses faszinierende Cover hat es mir angetan und auch der Schriftzug des Titels, quasi in einer Kurve geschrieben wirkt besonders. Steckt auch ein besonderes Buch dahinter?
Schon ziemlich am anfang erklärt sich das Cover. Es hält einen besonderen Moment im Leben von Erna Schilling, der Lebensgefährtin des Malers Ernst Ludwig Kirchners fest, ein Lichtspiel der Morgensonne in der Stube des Hauses Wildboden, für Erna ein " Lichtblick inmitten der erdrückenden Stummheit der Berge."
Es gibt das Klischee, dass jeder Künstler eine Muse braucht, ohne die er nicht arbeiten kann. Erna ist mehr als Kirchners Muse. Das Buch beleuchtet anschaulich ihr Leben und Mitwirken, ihre Verzweiflung und Sehnsucht ebenso wie Kirchners Schaffenskraft, Versagen und auch Wahnsinn. Es ist die Choreographie eines Zusammenlebens und gleichzeitig ein Abbild der Einsamkeiten. In der Sprache findet sich die Intensität und das Auftreten des Covers, es wundert mich kein bischen, dass eine Verfilmung schon im Gange ist.
Schon ziemlich am anfang erklärt sich das Cover. Es hält einen besonderen Moment im Leben von Erna Schilling, der Lebensgefährtin des Malers Ernst Ludwig Kirchners fest, ein Lichtspiel der Morgensonne in der Stube des Hauses Wildboden, für Erna ein " Lichtblick inmitten der erdrückenden Stummheit der Berge."
Es gibt das Klischee, dass jeder Künstler eine Muse braucht, ohne die er nicht arbeiten kann. Erna ist mehr als Kirchners Muse. Das Buch beleuchtet anschaulich ihr Leben und Mitwirken, ihre Verzweiflung und Sehnsucht ebenso wie Kirchners Schaffenskraft, Versagen und auch Wahnsinn. Es ist die Choreographie eines Zusammenlebens und gleichzeitig ein Abbild der Einsamkeiten. In der Sprache findet sich die Intensität und das Auftreten des Covers, es wundert mich kein bischen, dass eine Verfilmung schon im Gange ist.