spannend und mystisch
Das Buchcover lässt auf einen leichten, liebenswerten und romantischen Roman schliessen. Jedoch nach leichter Einführung wird es spannender und spannender. Ernst Ludwig Kirchner hat sich zusammen mit seiner Lebensgefährtin Erna Schillingin die Schweiz zurückgezogen. Dort kämpft er mit seinen Dämonen: seiner Morphiumsucht, seiner schlechten gesundheitlichen Verfassung, seinem Verfolgungswahn, seinen Depressionen. An seiner Seite Erna, die weiterhin darauf hofft, dass er sie endlich zur Frau nimmt. Über allem hängt das Grauen des Erstarken der Nazis in Deutschland und damit einhergehend eine Liste mit Künstlern, die für die sogenannte entartete Kunst stehen.
Constantin Lieb hat basierend auf vielen echten Dokumenten eine Fiktionalisierung der Geschehnisse rund um die letzten Lebenstage des Malers Ernst Ludwig Kirchners vorgenommen. Dabei widmet er sich vor allem seiner Lebensgefährtin Erna Schilling und ihrer Wahrnehmung des gemeinsamen Lebens mit dem berühmten Künstler. Auch sie leidet unter depressiven Phasen, fühlt sich unwohl im Wildbodenhaus, ist einsam und immer wieder der herablassenden Art Kirchners ausgesetzt. Dazu kommt die Demütigung, dass es nicht zu der versprochenen Ehe gekommen ist. Sie ist die starke Frau an seiner Seite, er ist auf sie angewiesen und ohne ihre Hilfe aufgeschmissen. Doch trotz aller Bemühungen schafft sie es nicht, die Tragödie aufzuhalten.
Constantin Lieb konzentriert sich in seinem Roman hier ganz auf eine kurze Zeit im Leben von Kirchner und Schilling. Mit kurzen Rückblicken umreißt er lediglich das vorangegangene Leben des Paares und seine Kontakte in der Künstlerszene.
Das Haus in der Schweiz ist zugleich Rückzugsort und Atelier, aber auch unheimlich das vor allem Erna zu schaffen macht. Der Autor schlägt hier mit kurzen Kapiteln jeweils zu Beginn der drei Teile eine Brücke in die Gegenwart, da man das Haus auch heute noch besichtigen kann.
Das Buch ist empfehlendswert.
Constantin Lieb hat basierend auf vielen echten Dokumenten eine Fiktionalisierung der Geschehnisse rund um die letzten Lebenstage des Malers Ernst Ludwig Kirchners vorgenommen. Dabei widmet er sich vor allem seiner Lebensgefährtin Erna Schilling und ihrer Wahrnehmung des gemeinsamen Lebens mit dem berühmten Künstler. Auch sie leidet unter depressiven Phasen, fühlt sich unwohl im Wildbodenhaus, ist einsam und immer wieder der herablassenden Art Kirchners ausgesetzt. Dazu kommt die Demütigung, dass es nicht zu der versprochenen Ehe gekommen ist. Sie ist die starke Frau an seiner Seite, er ist auf sie angewiesen und ohne ihre Hilfe aufgeschmissen. Doch trotz aller Bemühungen schafft sie es nicht, die Tragödie aufzuhalten.
Constantin Lieb konzentriert sich in seinem Roman hier ganz auf eine kurze Zeit im Leben von Kirchner und Schilling. Mit kurzen Rückblicken umreißt er lediglich das vorangegangene Leben des Paares und seine Kontakte in der Künstlerszene.
Das Haus in der Schweiz ist zugleich Rückzugsort und Atelier, aber auch unheimlich das vor allem Erna zu schaffen macht. Der Autor schlägt hier mit kurzen Kapiteln jeweils zu Beginn der drei Teile eine Brücke in die Gegenwart, da man das Haus auch heute noch besichtigen kann.
Das Buch ist empfehlendswert.