Wild und nachdenlich
Es kommt nicht oft vor, dass mich bei einem Roman weniger die Handlung als vielmehr die Atmosphäre überzeugt. Wildboden von Constantin Lieb hat genau das geschafft. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in eine Welt einzutauchen, die ihren ganz eigenen Rhythmus hat. Das Buch nimmt sich Zeit – manchmal vielleicht etwas zu viel –, schafft dadurch aber eine Stimmung, die lange nachwirkt.
Im Mittelpunkt steht für mich gar nicht die Frage, was als Nächstes passiert, sondern wie die Geschichte erzählt wird. Die Natur ist dabei weit mehr als eine bloße Kulisse. Sie beeinflusst die Figuren, ihre Gedanken und ihre Entscheidungen und verleiht dem Roman eine besondere Intensität. Gerade diese enge Verbindung zwischen Landschaft und Handlung hat mir sehr gefallen, weil sie nie aufgesetzt wirkt.
Constantin Lieb schreibt ruhig, aber sehr präzise. Viele Beschreibungen sind so bildhaft, dass man die Orte förmlich vor sich sieht, ohne dass die Sprache dabei künstlich poetisch wird. Gleichzeitig gab es einige Passagen, die sich für meinen Geschmack etwas zu sehr in Details verloren haben. An diesen Stellen hätte ich mir ein etwas höheres Erzähltempo gewünscht. Trotzdem hatte ich nie das Bedürfnis, das Buch zur Seite zu legen, weil die Atmosphäre vieles davon wieder aufgefangen hat.
Auch die Figuren haben mich überzeugt. Sie wirken weder überzeichnet noch wie typische Romanhelden, sondern bleiben in ihren Widersprüchen glaubwürdig. Gerade weil nicht jede Emotion erklärt oder ausgesprochen wird, hatte ich das Gefühl, sie ernst nehmen zu können. Vieles bleibt zwischen den Zeilen, und genau das macht die Geschichte interessant.
Das Cover passt für mich sehr gut zum Roman. Es vermittelt schon vor dem Lesen diese ruhige, leicht raue Stimmung, die sich später durch das ganze Buch zieht.
Wildboden ist für mich kein Buch, das durch spektakuläre Wendungen in Erinnerung bleibt, sondern durch die Art, wie es erzählt. Es verlangt ein wenig Geduld, belohnt einen dafür aber mit einer außergewöhnlich dichten Atmosphäre und einer Geschichte, die auch nach dem Zuklappen noch nachhallt. Gerade deshalb ist es für mich ein Roman, den ich trotz kleiner Längen gerne gelesen habe.
Im Mittelpunkt steht für mich gar nicht die Frage, was als Nächstes passiert, sondern wie die Geschichte erzählt wird. Die Natur ist dabei weit mehr als eine bloße Kulisse. Sie beeinflusst die Figuren, ihre Gedanken und ihre Entscheidungen und verleiht dem Roman eine besondere Intensität. Gerade diese enge Verbindung zwischen Landschaft und Handlung hat mir sehr gefallen, weil sie nie aufgesetzt wirkt.
Constantin Lieb schreibt ruhig, aber sehr präzise. Viele Beschreibungen sind so bildhaft, dass man die Orte förmlich vor sich sieht, ohne dass die Sprache dabei künstlich poetisch wird. Gleichzeitig gab es einige Passagen, die sich für meinen Geschmack etwas zu sehr in Details verloren haben. An diesen Stellen hätte ich mir ein etwas höheres Erzähltempo gewünscht. Trotzdem hatte ich nie das Bedürfnis, das Buch zur Seite zu legen, weil die Atmosphäre vieles davon wieder aufgefangen hat.
Auch die Figuren haben mich überzeugt. Sie wirken weder überzeichnet noch wie typische Romanhelden, sondern bleiben in ihren Widersprüchen glaubwürdig. Gerade weil nicht jede Emotion erklärt oder ausgesprochen wird, hatte ich das Gefühl, sie ernst nehmen zu können. Vieles bleibt zwischen den Zeilen, und genau das macht die Geschichte interessant.
Das Cover passt für mich sehr gut zum Roman. Es vermittelt schon vor dem Lesen diese ruhige, leicht raue Stimmung, die sich später durch das ganze Buch zieht.
Wildboden ist für mich kein Buch, das durch spektakuläre Wendungen in Erinnerung bleibt, sondern durch die Art, wie es erzählt. Es verlangt ein wenig Geduld, belohnt einen dafür aber mit einer außergewöhnlich dichten Atmosphäre und einer Geschichte, die auch nach dem Zuklappen noch nachhallt. Gerade deshalb ist es für mich ein Roman, den ich trotz kleiner Längen gerne gelesen habe.