Melancholischer Roman

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trauti0207 Avatar

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Hannah verliert im hohen Alter – nach vielen kinderlosen, aber glücklichen Jahren – ihre große Liebe John. Nach dessen Tod erfährt sie von seinem dunklen Geheimnis und stellt nun die gemeinsame Zeit infrage. John hat ihr viele Briefe hinterlassen, in denen er erzählt, was er im Leben gelernt hat und was er hätte anders machen können. Dabei zieht er Parallelen zu seinen Bienen, denn John war passionierter Imker. Gleichzeitig treten zwei andere Frauen in Hannahs Leben, und ein etwas anderes Zusammenleben beginnt.

Das Buch vermittelt eine sehr melancholische Stimmung. Die Briefe von John, in denen er über die Bienen schreibt, finde ich sehr eindrücklich. Besonders die direkte Ansprache Hannahs macht sie sehr intim. Das Buch transportiert eine gewisse Trauer, und auch der Obstgarten, der für den Lauf der Natur steht, trägt dazu bei, nährt aber zugleich die Hoffnung auf einen neuen Frühling. Nicht ganz meins, aber durchaus lesenswert.