Walisisches Flair
Hannah hat ihre Jugendliebe John geheiratet und ist mit ihm in ihrem Elternhaus wohnen geblieben, weil er als Schriftsteller kein geregeltes Einkommen hat. Ihre Ehe ist nach einigen Fehlgeburten kinderlos geblieben. Erst nach seinem Tod erfährt sie aus dem Testament, dass er eine nichteheliche Tochter von Anfang Zwanzig hat. John hat seiner Frau elf Briefe hinterlassen, in denen er vom Leben der Bienen erzählt, und was er von ihnen gelernt hat.
Hannahs jüngere Schwester Sadie zieht aus der Stadt zu ihr, um ihr in der Trauerzeit beizustehen. Doch die Schwestern sind sich fremd geworden. Hannah möchte Johns Tochter sehen. Als Megan tatsächlich ankommt, verhindert anhaltender Schneefall ihre Abreise. Die drei Frauen müssen sich miteinander und mit ihren Lebensgeschichten auseinandersetzen. Und dann ist da noch Jack, der sich um Johns verwaiste Bienenstöcke kümmert…
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Wales. Schauplatz sind Hannahs und Sadies Elternhaus sowie der dazugehörige Obstgarten, der schon lange nicht mehr gepflegt wird und in dem die Bienenstöcke stehen.
Ich habe zu dem Buch eine zweigeteilte Meinung. Auf der einen Seite sind da die intensiven Bilder und die liebevoll beschriebene Atmosphäre in dem Garten. Ich konnte mich richtig hinein fühlen, die Bienen summen und die Vögel zwitschern hören. Durch Johns Briefe habe ich das Leben der Bienen im Jahreslauf zudem sehr nah erlebt und viel darüber gelernt.
Im Gegensatz dazu konnte ich mir von den Protagonisten absolut kein Bild machen. Ihr Äußeres und ihre Charaktere blieben farblos. Ihre Tätigkeiten und Gedanken wirkten auf mich eher wie Regieanweisungen. Es fehlte das Lebendige, das mich mitfühlen lässt. So waren sie mir leider bis zum Schluß gleichgültig.
Vielleicht war es ja auch die Absicht der Autorin, die Natur in den Mittelpunkt zu stellen und die Menschen daneben verblassen zu lassen?
Der eingängige Sprachstil ließ sich leicht lesen, manchmal haben mich die melodramatischen Einschübe gestört, weil sie nicht so recht zu dem sonst nüchternen Sprachstil passen wollten. Auch ist bei den scheinbar unvermeidlichen Zeitsprüngen nicht immer klar, um wen es gerade geht.
Während sich die Handlung im Großteil des Buches langsam entwickelt, wird das Ende für meinen Geschmack zu schnell und zu glatt abgehandelt.
Insgesamt war es für mich eine unterhaltsame Lektüre, bei der ich einiges über Bienen und Apfelbäume gelernt habe.
Hannahs jüngere Schwester Sadie zieht aus der Stadt zu ihr, um ihr in der Trauerzeit beizustehen. Doch die Schwestern sind sich fremd geworden. Hannah möchte Johns Tochter sehen. Als Megan tatsächlich ankommt, verhindert anhaltender Schneefall ihre Abreise. Die drei Frauen müssen sich miteinander und mit ihren Lebensgeschichten auseinandersetzen. Und dann ist da noch Jack, der sich um Johns verwaiste Bienenstöcke kümmert…
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Wales. Schauplatz sind Hannahs und Sadies Elternhaus sowie der dazugehörige Obstgarten, der schon lange nicht mehr gepflegt wird und in dem die Bienenstöcke stehen.
Ich habe zu dem Buch eine zweigeteilte Meinung. Auf der einen Seite sind da die intensiven Bilder und die liebevoll beschriebene Atmosphäre in dem Garten. Ich konnte mich richtig hinein fühlen, die Bienen summen und die Vögel zwitschern hören. Durch Johns Briefe habe ich das Leben der Bienen im Jahreslauf zudem sehr nah erlebt und viel darüber gelernt.
Im Gegensatz dazu konnte ich mir von den Protagonisten absolut kein Bild machen. Ihr Äußeres und ihre Charaktere blieben farblos. Ihre Tätigkeiten und Gedanken wirkten auf mich eher wie Regieanweisungen. Es fehlte das Lebendige, das mich mitfühlen lässt. So waren sie mir leider bis zum Schluß gleichgültig.
Vielleicht war es ja auch die Absicht der Autorin, die Natur in den Mittelpunkt zu stellen und die Menschen daneben verblassen zu lassen?
Der eingängige Sprachstil ließ sich leicht lesen, manchmal haben mich die melodramatischen Einschübe gestört, weil sie nicht so recht zu dem sonst nüchternen Sprachstil passen wollten. Auch ist bei den scheinbar unvermeidlichen Zeitsprüngen nicht immer klar, um wen es gerade geht.
Während sich die Handlung im Großteil des Buches langsam entwickelt, wird das Ende für meinen Geschmack zu schnell und zu glatt abgehandelt.
Insgesamt war es für mich eine unterhaltsame Lektüre, bei der ich einiges über Bienen und Apfelbäume gelernt habe.