Sanfte Vorbereitung auf das Geschwisterchen ohne Schnickschnack

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Das Buch steigt mit einer herrlich vertrauten, lebendigen Familienszene ein:

Der kleine Anton tobt ausgelassen auf dem Papa herum, während Mama mit ihrer runden Kugel vom Boden aus zuschaut und verständlicherweise lieber nicht mehr mitkullert. Dass der Fokus hier schon vor der Geburt ganz gezielt auf die Rolle der Hebamme gelenkt wird, ist ein erfrischend unaufgeregter und alltagsnaher Ansatz. Kinder ab zwei Jahren haben für medizinische Vorgänge natürlich noch kein Gespür, und Antons Frage, wie man sich denn bitteschön um ein Baby kümmern soll, das noch im Bauch steckt, trifft diese kindliche Perspektive ziemlich auf den Punkt.

Die Illustrationen sind freundlich, hell und unaufdringlich gestaltet. Allerdings ist die Textmenge in dieser kurzen Probe noch derart spärlich, dass sich kaum sagen lässt, ob die Geschichte über das bloße Erklären der Hausbesuche hinaus noch echten erzählerischen Witz entwickelt.

Für werdende Eltern mit Kleinkind sicher eine nützliche, sanfte Begleitung, für mich persönlich aber schlicht zu weit weg von meiner Lebenswelt, weshalb ich dieses Buch nicht weiterlesen möchte.