Da hätte man mehr draus machen können

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Nachdem mir Band 1 & 2 gut gefallen hatten, habe ich mich auf ein Wiedersehen mit Willow Falls gefreut. Umso mehr, da es diesmal um Reese und Owen gehen sollte, die ja schon in den anderen Bänden schon gut vorgestellt wurden, wie sie umeinander herumschleichen.

Leider konnte mich das Buch nur halb überzeugen. Ja, die cozy Kleinstadtvibes kamen gut rüber und mit der Clique war es fast wie ein Familientreffen. Die Nebenstory um Owens Bruder hat zudem für gute Spannung gesorgt.

Aber der Hauptteil - Reeses und Owens Beziehung - konnte mich leider nicht überzeugen. Es war einfach nicht authentisch und ging viel zu abrupt. In der einen Minute hadert Reese noch und auf einmal will sie doch mit Owen aufs Ganze gehen. Dann trennt sich Owen bei der ersten Missstimmung von ihr und ein paar Seiten später verloben sie sich...??? Das ging mir alles zu schnell. Mir fehlte da definitiv der Spannungsbogen. Mit Aline und dem Ex Vance hätte es da gute Möglichkeiten gegeben, der Story noch mehr Pep zu geben. So fande ich es doch ziemlich dröge.

Mein Fazit: Wer die Vorgängerbände gut fand, kann das Buch ruhig auch lesen. Für Neulinge gilt: Kann man lesen, muss man aber nicht.