Wärmende Familienküche mit soliden Aromen
Wenn ich mir das Inhaltsverzeichnis und die paar Auszüge ansehe, ist meine Reaktion ziemlich zweigeteilt:
Auf der einen Seite spricht mich dieser Fokus auf bodenständiges Soulfood im Winter total an. Ich mag es deftig, unkompliziert und wärmend. Bei der Kombination aus Mais, kräftig angebratenen Champignons mit Sojasauce und knusprigem Chili-Brot läuft mir auf dem Papier sofort das Wasser im Mund zusammen – das hat genau den richtigen Wumms, den ich an ungemütlichen Tagen brauche. Auch bei dem Gedanken an eine selbstgebackene Focaccia mit Walnüssen, Rosmarin und säuerlichen Cranberrys nicke ich innerlich: Teig über Nacht gehen lassen, ehrliches Handwerk, keine Hektik. Das ist genau die Art von Küche, bei der ich gerne stundenlang am Herd stehe und den Duft im ganzen Haus genieße.
Aber – und hier kommt mein großes Aber: Mir ist da schlichtweg zu viel tierischer Kram drin.
Überall lacht mich Feta an, saure Sahne, Milch im Hefeteig, Fleischbällchen und Hähnchen. Bei der Kürbis-Lasagne beispielsweise gefällt mir die Idee mit den feinen Scheiben und der frischen Spinat-Joghurt-Soße wahnsinnig gut – aber ich sitze beim Lesen schon da und rechne im Kopf um: Wie ersetze ich die 400 Gramm Feta und die saure Sahne durch pflanzliche Alternativen, damit es mir taugt und nicht zu schwer wird? Und bei Kuchen mit Tonkabohne und Hefeteig schlägt mein Herz zwar höher, aber das ständige Werbe-Tamtam um die eigene Küchenmaschine nervt mich dabei kolossal.
Unterm Strich: Als Steinbruch für winterliche Ideen und Aromenkombinationen hole ich mir da gerne ein paar Impulse heraus. Aber im Originalzustand würde bei mir kaum ein Gericht so eins zu eins auf den Tisch wandern, weil ich einfach zu viel umbauen müsste. Gut gedacht, mir persönlich aber oft zu milch- und käselastig.
Auf der einen Seite spricht mich dieser Fokus auf bodenständiges Soulfood im Winter total an. Ich mag es deftig, unkompliziert und wärmend. Bei der Kombination aus Mais, kräftig angebratenen Champignons mit Sojasauce und knusprigem Chili-Brot läuft mir auf dem Papier sofort das Wasser im Mund zusammen – das hat genau den richtigen Wumms, den ich an ungemütlichen Tagen brauche. Auch bei dem Gedanken an eine selbstgebackene Focaccia mit Walnüssen, Rosmarin und säuerlichen Cranberrys nicke ich innerlich: Teig über Nacht gehen lassen, ehrliches Handwerk, keine Hektik. Das ist genau die Art von Küche, bei der ich gerne stundenlang am Herd stehe und den Duft im ganzen Haus genieße.
Aber – und hier kommt mein großes Aber: Mir ist da schlichtweg zu viel tierischer Kram drin.
Überall lacht mich Feta an, saure Sahne, Milch im Hefeteig, Fleischbällchen und Hähnchen. Bei der Kürbis-Lasagne beispielsweise gefällt mir die Idee mit den feinen Scheiben und der frischen Spinat-Joghurt-Soße wahnsinnig gut – aber ich sitze beim Lesen schon da und rechne im Kopf um: Wie ersetze ich die 400 Gramm Feta und die saure Sahne durch pflanzliche Alternativen, damit es mir taugt und nicht zu schwer wird? Und bei Kuchen mit Tonkabohne und Hefeteig schlägt mein Herz zwar höher, aber das ständige Werbe-Tamtam um die eigene Küchenmaschine nervt mich dabei kolossal.
Unterm Strich: Als Steinbruch für winterliche Ideen und Aromenkombinationen hole ich mir da gerne ein paar Impulse heraus. Aber im Originalzustand würde bei mir kaum ein Gericht so eins zu eins auf den Tisch wandern, weil ich einfach zu viel umbauen müsste. Gut gedacht, mir persönlich aber oft zu milch- und käselastig.