Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!
"Fahr nach Paris und schau ob Lilou noch lebt!"
BBC-Moderatorin Gwen fällt plötzlich wieder diese Bitte ihrer verstorbenen Großmutter Isabé ein, als sie einen Auftrag erhält: Für ein Buch recherchieren, dass sich mit den SOE-Agentinnen im zweiten Weltkrieg beschäftigt. Wer war Lilou? Und warum war Isabé gerade zu einer Zeit nach Paris gereist, als es dort brandgefährlich war?
Die SOE war eine britische Spezialeinheit. Französisch sprechende Britinnen und Briten wurden in Frankreich und eingeschleust, mit neuer Identität und Coverstory. Dort haben sie den Wiederstand unterstützt, mit Spionage- und Sabotageaktionen. Gerade die Geschichte der Agentinnen ist weitgehend unerzählt.
Gwen beschließt, den Auftrag anzunehmen und reist mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Freundin und ihrer Tante nach Paris. Bald stößt sie auf die Spuren der Agentin Simon. Auch ihre Großmutter hat ihr Tonbandaufnahmen hinterlassen, in denen sie von ihrer Zeit in Paris erzählt.
Bei ihrer Recherche trifft Gwen auf Pat. Ihre Schwester war als Agentin tätig, Pat selbst aber ist verschlossen und will erst nicht über diese Zeit reden. Doch auch bei ihr werden Erinnerungen und alte Gefühle wach.
Da die Agentinnen alle Decknamen hatten, werden manche Verwicklungen erst spät klar, das hat für mich die Spannung perfekt aufrecht gehalten. Mehr als einmal habe ich mit stockendem Atem auf die nächsten Worte gewartet!
Denn auch Isabé, genannt "die Gräfin", ist tief in den damaligen Widerstand verwickelt. Geschickt spinnt sie ein Netzwerk und Gwen bekommt einen völligen neuen Blick auf ihre Großmutter.
Nichts und niemand ist wie es scheint, und Gefahr lauerte überall in jener Zeit.
Was haben wir in der Schule über den zweiten Weltkrieg alles gehört?! Grausame Fakten, aber wenig Geschichten, die für mich damals greifbar waren. Mit "Wir dachten, das Leben kommt noch" trifft Elisabeth Sandmann einen Nerv bei mir! Gekonnt verflicht sie die unterschiedlichen Erzählstränge: Pats Erinnerungen, denn auch sie hatte einen Auftrag in Frankreich, Gwens eigene Spurensuche jetzt und auch die Tonbandaufnahmen von Isabé. Fabelhaft gesprochen von Elisabeth Günther, gerade in diesen Passagen fand ich sie wunderbar! Isabés ältliche Stimme, ihr österreichisch gefärbtes "Schatzerl", es war herrlich anzuhören!
Beim Hörbuch musste ich mich manchmal sehr konzentrieren, um die Verbindungen nicht aus dem Auge zu verlieren und zu Beginn hab ich mir ein paar Notizen gemacht, wer wer ist. Es ist nichts zum nebenbei weghören/-lesen. Aber das will man auch nicht, denn "Wir dachten, das Leben kommt noch" ist so interessant und packend erzählt, dass man völlig in die Geschichte eintaucht!
Fazit:
Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!
BBC-Moderatorin Gwen fällt plötzlich wieder diese Bitte ihrer verstorbenen Großmutter Isabé ein, als sie einen Auftrag erhält: Für ein Buch recherchieren, dass sich mit den SOE-Agentinnen im zweiten Weltkrieg beschäftigt. Wer war Lilou? Und warum war Isabé gerade zu einer Zeit nach Paris gereist, als es dort brandgefährlich war?
Die SOE war eine britische Spezialeinheit. Französisch sprechende Britinnen und Briten wurden in Frankreich und eingeschleust, mit neuer Identität und Coverstory. Dort haben sie den Wiederstand unterstützt, mit Spionage- und Sabotageaktionen. Gerade die Geschichte der Agentinnen ist weitgehend unerzählt.
Gwen beschließt, den Auftrag anzunehmen und reist mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Freundin und ihrer Tante nach Paris. Bald stößt sie auf die Spuren der Agentin Simon. Auch ihre Großmutter hat ihr Tonbandaufnahmen hinterlassen, in denen sie von ihrer Zeit in Paris erzählt.
Bei ihrer Recherche trifft Gwen auf Pat. Ihre Schwester war als Agentin tätig, Pat selbst aber ist verschlossen und will erst nicht über diese Zeit reden. Doch auch bei ihr werden Erinnerungen und alte Gefühle wach.
Da die Agentinnen alle Decknamen hatten, werden manche Verwicklungen erst spät klar, das hat für mich die Spannung perfekt aufrecht gehalten. Mehr als einmal habe ich mit stockendem Atem auf die nächsten Worte gewartet!
Denn auch Isabé, genannt "die Gräfin", ist tief in den damaligen Widerstand verwickelt. Geschickt spinnt sie ein Netzwerk und Gwen bekommt einen völligen neuen Blick auf ihre Großmutter.
Nichts und niemand ist wie es scheint, und Gefahr lauerte überall in jener Zeit.
Was haben wir in der Schule über den zweiten Weltkrieg alles gehört?! Grausame Fakten, aber wenig Geschichten, die für mich damals greifbar waren. Mit "Wir dachten, das Leben kommt noch" trifft Elisabeth Sandmann einen Nerv bei mir! Gekonnt verflicht sie die unterschiedlichen Erzählstränge: Pats Erinnerungen, denn auch sie hatte einen Auftrag in Frankreich, Gwens eigene Spurensuche jetzt und auch die Tonbandaufnahmen von Isabé. Fabelhaft gesprochen von Elisabeth Günther, gerade in diesen Passagen fand ich sie wunderbar! Isabés ältliche Stimme, ihr österreichisch gefärbtes "Schatzerl", es war herrlich anzuhören!
Beim Hörbuch musste ich mich manchmal sehr konzentrieren, um die Verbindungen nicht aus dem Auge zu verlieren und zu Beginn hab ich mir ein paar Notizen gemacht, wer wer ist. Es ist nichts zum nebenbei weghören/-lesen. Aber das will man auch nicht, denn "Wir dachten, das Leben kommt noch" ist so interessant und packend erzählt, dass man völlig in die Geschichte eintaucht!
Fazit:
Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!