Zwischen Tinder, Torschlusspanik und zweiter Chancen
Die Leseprobe von „Wir Freitagsmänner - Wer wird denn gleich alt werden?“ von Hans-Gerd Raeth steigt mit einer ebenso alltäglichen wie entlarvenden Situation ein: einem ersten Date, das weniger von Nähe als von Unsicherheit, Missverständnissen und permanenten Ablenkungen geprägt ist. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass es hier weniger um Romantik als um das Lebensgefühl von Männern jenseits der fünfzig geht - irgendwo zwischen Selbstironie, Verletzlichkeit und leiser Resignation.
Der Ich-Erzähler beobachtet sich selbst und seine Umwelt sehr genau. Der Ton ist humorvoll, aber nie überzogen, oft selbstkritisch und erstaunlich ehrlich. Besonders gelungen ist, wie Themen wie Online-Dating, Alter, Körperwahrnehmung und Vergleich mit Jüngeren ganz beiläufig in Dialoge und Gedanken eingebaut werden. Die Szenen wirken nah am Leben, manchmal unangenehm, oft komisch - und gerade dadurch glaubwürdig.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, mit vielen kleinen Beobachtungen, die hängen bleiben. Hinter dem Humor schimmert immer wieder eine ernstere Ebene durch: die Angst vor dem Älterwerden, vor Bedeutungslosigkeit und davor, Chancen verpasst zu haben.
Ich möchte weiterlesen, weil die Leseprobe zeigt, dass dieser Roman mehr ist als eine Dating-Geschichte. Wir Freitagsmänner verspricht einen klugen, unterhaltsamen und zugleich nachdenklichen Blick auf eine Lebensphase, die in der Literatur selten so offen und selbstironisch erzählt wird.
Der Ich-Erzähler beobachtet sich selbst und seine Umwelt sehr genau. Der Ton ist humorvoll, aber nie überzogen, oft selbstkritisch und erstaunlich ehrlich. Besonders gelungen ist, wie Themen wie Online-Dating, Alter, Körperwahrnehmung und Vergleich mit Jüngeren ganz beiläufig in Dialoge und Gedanken eingebaut werden. Die Szenen wirken nah am Leben, manchmal unangenehm, oft komisch - und gerade dadurch glaubwürdig.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, mit vielen kleinen Beobachtungen, die hängen bleiben. Hinter dem Humor schimmert immer wieder eine ernstere Ebene durch: die Angst vor dem Älterwerden, vor Bedeutungslosigkeit und davor, Chancen verpasst zu haben.
Ich möchte weiterlesen, weil die Leseprobe zeigt, dass dieser Roman mehr ist als eine Dating-Geschichte. Wir Freitagsmänner verspricht einen klugen, unterhaltsamen und zugleich nachdenklichen Blick auf eine Lebensphase, die in der Literatur selten so offen und selbstironisch erzählt wird.